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9. Juni 2018 - sonnig heisses Sommerwetter und Schwarmzeit... dieses Jahr wie noch selten, so kommts mir vor.

Anfang Juni; sonnig warm 25°C - Trachtlücke versus Brutentwicklung - Imker sei wachsam ! Futterreserven kontrollieren !! wer hungert wird anfällig auf Erkrankungen.

10. Mai 2018 sonnig und warm - Die Wabenhonigrahmen werden ausgebaut, dies geht nur in sehr starken Völker und braucht viel Energie für die Bienen wie auch Fingerspitzengefühl vom Imker. Der Ertrag ist in der Menge etwas geringer, aber die Qualität ist top und vor allem die Freude am Produkt ist sehr gross. - Leider nur in sehr beschränkter Anzahl erhältlich.

5. Mai 2018 weiterhin sonnig und warm, der Honig reifft und wird in den nächsten Tagen verdeckelt.

20. April 2018; 20°C und mehr... konstant sonnig und warm seit 10 Tagen. Honigzargen aufsetzen...

zum Glück habe ich ein paar Holzrahmen für Wabenhonig bekommen - leider gibts bereits keine mehr - diese werden nun zusammengebaut, beschriftet und kommen einzeln oder zu zweien, zu den anderen Honigwaben mit Mittelwänden.

Dadant/Zander Format (H=150mm)... oder Ch-Honigwaben-Format.
Hoffen wir, dass bis im Sommer die Villigers wieder einen Schreiner haben der die Rahmen-Produktion weiterführt, die Nachfrage nach Wabenhonig-Rahmen ist sehr gross.

Altwaben entsorgen - nach dem Einschmelzen im Dampfwachsschmelzer werden die alten Holzrahmen ihrer wärmenden Bestimmung zugeführt.
Die Lebensdauer einer Wabe beträgt in meiner Imkerei 4 Jahre; 2 Jahre als Honigwabe und anschliessend 2 Jahre als Brutwabe.

25. Januar 2018, mittags leicht bewölkt trocken 9°C. - Bei den gelben Magazinbeuten mit 3 Zargen (siehe Bild unten) die unterste Zarge entfernt. Brutfrei und fast futterfrei werden die Altwaben eingeschmolzen. Die oberste Zarge ist die letztjährige Honigzarge und wird neu zum Brutraum. Wabenerneuerung zargenweise, jedes Jahr die unterste Zarge ersetzen, d.h. der halbe Brutraum. Weitere Arbeiten; wo nötig wird Futter aufgelegt.

31. Dez. 2017; Verdampfen von Oxalsäure. Einfach und (so hoffe ich) auch effektiv. Ich mache das schon seit vielen Jahren und die Erfahrungen sind eigentlich durchwegs positiv.
Persönlicher Schutz mit Atemmaske Handschuhen etc. ist natürlich selbstverständlich. - Wer weiss, vielleicht wird dies in 2-3 Jahren nicht mehr nötig sein : Lithiumchlorid ...?

31. Dez. 2017, gegen Mittag Sonnenschein und 12°C, reger Flug... das freut das Imkerherz.

Der Imkerhof von Silvio Hitz (Bildmitte) in Maienfeld, Mittelwände aus eigenem Wachs (ab 30kg) und in jedem Mass erhältlich... besser gehts nicht !

Silvio Hitz, Wachs als Herzensangelegenheit mit viel Engagement, so soll es sein - Herzlichen Dank für die interessante Führung Silvio - zukünftig wird er auch meinen Wachs verarbeiten, meine erste Wahl für meinen Wachskreislauf !

22. September, 15°C, endlich etwas wärmere Temperaturen - 2. AS-Behandlung abgeschlossen.
Die Völker sind winterfertig.

5. August, Beginn Varroabehandlung mit Ameisensäure.

Wenns um den Honig geht, dann helfen alle mit...

Abfüllen und etikettieren, die ganze Familie ist mit dabei.

Die Honigernte ist diese Jahr rekordverdächtig. Blüten- und Blatthonig aus den Bündner Bergwiesen und Waldhonig aus dem Appenzellerland.

mein Wanderstandort lässt mich dieses Jahr ordentlich schwitzen... Freude herrscht.

Besuch meiner Imkerei durch die Werkstätte "Dreischiibe" aus Herisau. www.dreischiibe.ch Sie stellen wunderschöne Holzbeuten her - absolut empfehlenswert -  mit interessanten Fragen und faszinierten Besuchern.

25. Juni 2017, Honigernte - Jede Charge wird auf Ihren Wassergehalt mit dem Refraktometer überprüft. - gemessene Wert rund um 16.0 - Qualitätshonig - das macht Freude.

aromatischer Waldhonig, soweit schleuderbar (teilweise Melezitose), Lindenhonig und der "Mille Fiori"... Blütenhonig - da lacht des Imkers Herz.

Missgeschicke sollen auch Ihren Platz haben... Dies tut der Freude an dem sauberen Wachs keinen Abbruch. Pro Jahr entstehen in meiner Imkerei gut 20-30 kg reiner Bienenwachs aus alten Waben.

Wachskreislauf - alte Waben schmelze ich mit einem einfachen Dampfwachsschmelzer ein. - Der so gewonnene Wachs verkaufe ich bis anhin an Turi und Lisbeth Büchler's Imkerladen in Schönengrund.

...nach getaner Arbeit ist gut Lachen, wie jedes Mal, zusammen mit Michael - zum Wandern braucht's Teamwork und Tatkraft, ich danke Dir mein Freund.

Standplatz auf 1'450 müM. Der Löwenzahn und andere Frühblüher beginnen Ihre Blütezeit in diesen Tagen.

Wanderung mit 8 Völker nach Splügen; Nachts aufladen und fahren, früh morgens abladen, Standplatz herrichten und Fluglöcher öffnen...

22. Mai 2017, 20°C erste anhaltende Trockenphase, sonnig und warm... erste Tage für den Hochzeitsflug der Jungköniginnen aus den abgeschwärmten Völker. Ein schwieriges Jahr bis dato, zumindest in unserer Höhenlage. - bald ist Wanderzeit.

25. April 2017 Wintereinbruch bis zu -7°C

25. März 15°C, erste Frühlingskontrolle der Völker, schöne Brutnester und gesunde Völker. Freude herrscht. Die Eiablage in konzentrischen Kreisen, geschlossenes Brutnest - hier eine Brutwabe aus der oberen Zarge.

Die Drohnenwaben werden vorbereitet. Die Rahmen aus dem Dampfwachsschmelzer werden gereinigt, ent-drahtet und mit einem Leitstreifen versehen. So entsteht Naturbau mit Drohnenbrut, welche ca. 20 Tage nach dem einhängen, ausgeschnitten und entfernt werden kann. (20 Tage heisst : 3 Tage für Ausbau und Bestiftung, 17 Tage bis zur Nymphe und somit 4 Tage Reserve vor dem Schlupf der Drohnen.)

16. Februar 2017, 10°C sonnig: erste Flugtage. Bis dato keine Verluste, alle Völker an allen drei Standorten sind soweit gut durch den Winter gekommen. Das freut mich !

Anfangs Oktober 2016, trocken-warmes Herbstwetter - die Arbeiten an den Bienenvölker sind abgeschlossen...Ruhe kehrt ein auf den Bienenständen. Varroakontrolle, die Betriebsamkeit hat sich der Winterbiene angepasst nur noch einzelne Ausflüge... Zufriedenheit macht sich auch beim Imker breit. Noch einige Reinigungsarbeiten der Futtergeschirre und Werkzeuge stehen zuhause an, dann wird das Imkerjahr in eine längere Pause gehen...

Die AS-Behandlung Anfangs September im Magazin - mit dem FAM Dispenser, aus meiner Sicht schnell und wirkungsvoll... - wer weiss, ab nächstes Jahr noch einfach mit MAQS - wir werden sehen...

pro Volk 125ml AS 70%, die Schwammtücher werden vorbereitet...

alle Völker gleiche Dosis...und dieselben Arbeitsschritte:
Futterzarge abheben...

Distanzring und Fam-Dispenser auflegen. Mit Plastikfolie Volk abdecken.

Für spätere Fütterung, leeres Futtergeschirr Bienenfrei (mit einer einzigen Ausnahme im Bild) abgetrennt vom Volk über dem Plastik belassen, Deckel drauf fertig.

Gleiches Prinzip bei allen Jungvölker.

und fertig.

Anfangs August...

Jungvölker in der Mazenau.

26. Juni 2016 Standbesuch der 4.ten Klasse wird vorbereitet... mein Ziel: Jeder sieht einmal eine Bienenkönigin im Volk und keiner (ausser mir) wird gestochen.
Fazit nach 2 Stunden:
Staunende Kinder und eine hochzufriedene Lehrerschaft. - so soll es sein.

Mitte Juni, trotz anhaltendem Regenwetter; der Mohn blüht, und dunkelblaue bis schwarze Pollen werden eingetragen.

Schwarm einschlagen in der Mazenau

...und eins zwei in der Box und nach 3 Tagen in einer neuen Beute.

22. Mai, mein Schwarmfänger leistet mir gute Dienste... ein Stück Tannenrinde mit Wachs vergossen an einem Besenstiel. Dies umgekehrt an den Apfelbaum gehängt. Einfach und immer wieder wirksam.

27. April 2016, Schneefall -1°C Wintereinbruch.

09. Mai 2016, kaum ist der Schnee geschmolzen sind auch die Wiesen bereits gemäht und all die Blumenpracht dahin. Die Bauern nutzten die ersten warmen Tage - der Frühling gab ein kurzes Schauspiel.

Hoffen wir auf einen anhaltend trachtreichen Sommer.

19. März 2016, sonnig 14°C es summt rundum...

21. Februar 2016, 13°C Frühlingserwachen...

18. Januar 2016; endlich ist der Winter eingekehrt. erster Schnee und erste deutliche Kälteperiode mit -14°C.

im Detail etwas besser zu sehen, sind die gesammelten Pollenhöschen.

24. Oktober, wunderschöne Herbsttage - unsere geflügelten Freundinnen beim Pollen sammeln...

24. Oktober 2015, sonnig 14°C Herbstflugtage - Jungbienen beim einfliegen.

25./26. September 2015 17°C, Einwinterung der Bienen.

Ende September, ein milder Herbst kündigt sich an; Jungbienen beim einfliegen...

Bei den Holzbeuten werden die Deckel verkehrt herum aufgelegt, das heisst über den FAm-Dispenser gestülpt. Luftraum über dem Dispenser max. 2cm.

bei den Holzbeuten werden die Ameisensäure-Dispenser auf holzklötzchen gelegt, damit der der Innendeckel darübergestülpt werden kann, ohne dass ein zu grosses Luftpolster zwischen Deckel und Dispenser entsteht. -> Die Bienen würden dies nutzen und dabei in der Säuredampf-freien Deckelzone verharren, somit würde eine Behandlung erfolglos verlaufen, zumindest was die adulten Bienen betrifft.

Aufbau von unten nachoben: Boden mit eingeschobenem Bodenschieber und Flugloch auf halbe Breite eingeengt - Brutzarge - Distanzring mit Fam-Dispenser - Plastikfolie - Futtergeschirr - Deckel.

darüber ein normaler Bauplastik - dies erlaubt ein ungestörtes beobachten der Bienen und so kann ich die Futtergeschirre bienenfrei auf den Völkern belassen zur anschliessenden Schlussfütterung Mitte September.

auch Jungvölker - mit der gleichen Dosis wie die Grossen. Bei den Kunststoffbeuten werden die Dispenser direkt auf die BR gelegt. Ein Distanzring gewährleistet ca. 2 Luft über dem Dispenser.

125ml 60° Ameisensäure mit dem FAM-Dispenser Stufe 4 werden in den nächsten 7 Tagen verdampfen. Wetteraussichten sagen konstante Tagestemperaturen von 16° bis 20° und Sonnenschein... die Nachttemperaturen sind leider etwas niedriger.

5. September 16°C bewölkt; Thymovarplättchen der ersten Behandlung entfernen -  2. Sommerbehandlung mit AS.

Neuer Absatz

5. August abends; 1. Sommerbehandlung mit Thymovar eingeleitet - bei Temperaturen über 30°C scheint mir eine Ameisensäurebehandlung zu riskant. - Bereits sind aus dem Umfeld erste Schäden durch zu hohen Säuredosierungen in den Völkern bekannt. - Thymovar ist diesbezüglich unbedenklich. - Ich werde mitte September zur 2. Sommerbehandlung gegen die Varroa dann bei hoffentlich gemässigteren Temperaturen Ameisensäure einsetzen.

Die Honigernte 2015 haben wir Ende Juli abgeschlossen.

schleudern, sieben, abschäumen, abfüllen, etikettieren...

Blütenhonig...

und Waldhonig, ergeben einen aromatischen Sommerhonig 2015.

21. Juli 2015; Honigzargen schleppen... bei den Temperaturen eine schweisstreibende Arbeit.

eine heisse erste Julihälfte 2015 mit Temperaturen um die 30°C, sehr trocken.
Sie lässt uns hoffen auf eine reiche Waldhonigernte, doch die Feuchtigkeit kommt zu heftig und die Waldtracht ist in Ihren Anfängen mit einem heftigen Gewitter buchstäblich von den Wipfeln der Weisstannen gewaschen. - Die Wiesen sind gemäht bis auf den letzten Halm - Erntezeit.

Juni: Hauptthema Jungvolkbildung. Dazu Königinnen-Nachzucht; F2 der Zuchtköniginnen zeichnen und einweiseln.

Ende Mai - Schwarmzeit... ich muss den starken Völker Tribut zollen und verpasse bei einigen den Schwarmtrieb rechtzeitig zu unterbinden.

17. Mai 2015 - bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Schwarmkontrolle zeigt angeblasener Zellen; das heisst für mich, Sammelbrutableger bilden. Wunderbare Königinnen und Völker, ich bin sehr zufrieden, auch wenn die Schwarmstimmungen immer viel Arbeit für den Imker ergeben, ist dies doch auch ein Zeichen von gesunder Vitalität. Die Bewertungen der Jungvölker werden im Juni/Juli zeigen mit Belegstellen-Königinnen bestückt wird und so in den Winter geht. 

Gute Brutanlage erfreuen des Imkers Herz.

der Honig braucht noch etwas Reifezeit.

11. April; 1. Kurstag Imkerhandwerk Fortbildung bei www.imkerhandwerk.ch K. Künzle; Thema Schwarmlenkung, Sammelbrutableger (Theorie und Praxis) - siehe "Seitenblicke"....

9. April, sonnig 17°C - Drohnenwabe und Mittelwand gegeben, Futter ausgeglichen. Die Völker entwickeln sich - in drei - vier Wochen sollten sie bereit sein. 

8. März 2015, Frühlingserwachen.

Ende Februar; zwischenzeitlich Sonnenschein und bis 8°C; Habe Futterteig aufgelegt. Die Völker sind in der Brut und können bei den niedrigen Temperaturen nur wenig Futter von den Waben umtragen, daher habe ich Futterteig aufgelegt, präventiv bei allen Völker. - es folgt ca. mitte März die Frühjahrskontrolle und dann der entsprechende Futterausgleich und auch erste Bilder dazu... wünschen wir uns einen sonnigen warmen und harmonischen Frühling. 

10. Januar 2015
14°C, ein sonnig warmer Wintertag wird rege genutzt für einen Reinigungs- und Orientierungsflug...

19. Dezember 2014, 10°C, teilweise sonnig.
Winterbehandlung mit Oxalsäure.
Dazu gehören; Wasser und Gesichtsmaske - Sicherheit ist Pflicht. Es werden 1.5 OS-Tabletten mit dem Brenner erhitzt und verdampft und mittels Föhn direkt übers Flugloch eingeblasen. - Das Volk beginnt zu brausen und verteilt die Oxalsäurekristalle seinerseits. Das Flugloch bleibt 10 min. geschlossen um die Vernebelung wirksam im Stockinnern zu belassen. Das Volk beruhigt sich nach 2-3 Minuten und die Wirksamkeit ist bei richtiger Anwendung unbestritten und die Behandlung - den Bienen zuliebe - unumgänglich.

Ein optimaler Zeitpunkt, wahrscheinlich der letzte vor dem kommenden Winter.

18. Oktober, 20°C Nachmittags - Jungbienen beim einfliegen. Welch schöner Anblick und wie es summt ... Freude herscht.

Ein überdurchschnittlicher warmer und sonnenreicher Oktober - die Kornblumen blühen...

21. September 2014 Bettag; ein schwieriges Bienenjahr geht zu Ende - kalter Frühjahrsbeginn, nasser und unsteter Sommer und selbst im August bei der Varroabehandlung mit Thymovar scheinen einige Völker mühe zu bekunden, gleichzeitig das Futter abzunehmen und teilweise sind Sie sogar aus der Brut gegangen - die 2. Sommerbehandlung ist abgeschlossen; dieses Jahr hat überdurchschnittlich viel Varroatotfall gebracht. Zur Zeit bei warmem ruhigem Herbstwetter und der Schlusseinfütterung verläuft die Volksentwicklung wieder harmonisch und zeitgerecht. - Im Durchschnitt habe ich seit Ende Juli 18kg (!) pro Volk eingefüttert. - Auf eine erfolgreiche Einwinterung und weiterhin gesunde Bienenvölker.

Pollensammlerinnen in der Herbstsonne...

Bienengesundheit:
Varroa destructor - Sie gilt  als eine der grössten Bedrohungen unserer europäischen Bienen. Eine Milbe, welche als Bienen-Blutsauger auch Viren und andere Krankheitserreger überträgt. - Sie wird im Spätsommer nach der Honigernte bekämpft Dabei wird Ameisensäure oder ein auf Thymianöl basierendes Produkt verdamft. Diese Behandlungen sind für die Biene etwas störend aber absolut unschädlich. Anbei einige der oval geformten bis zu 2mm grossen (toten) Krabbler auf einer Unterlage, während der zweiten Sommerbehandlung. Anfangs September 2014;

Regenreicher August - die Völker sind per Ende August mit 12-14kg Futter versorgt - zweite Sommerbehandlung folgt bis Mitte September, dann Abschlussfütterung, Futterzargen entfernen und einwintern.

in der ersten August hälfte blüht der Blutweiderich - eine sehr gute Nektar- und gute Pollenquelle direkt vor der Haustür.


28./29. Juli 16°C, Abräumen der Honigzargen, kurze Brutkontrolle, Bodenschublade einschieben, je Volk 3 halbe Thymovarplättchen auflegen, Futterzargen drauf und ca. 3kg Futter... zuhause wird der Sommerhonig ausgeschleudert - wie schon erwähnt, ist dieses Jahr für uns kein grosses Honigjahr - die vielen Schwärme und das Wetter liessen nicht mehr zu - dafür hab ich in die Zukunft investiert und diesen Sommer ein gutes Dutzend starke Jungvölker gebildet. Dies ist mir eine grosse Freude. - Jetzt gilt es vorsichtig einfüttern - Räuberei verhindern - und ...wenn möglich, noch ein paar Sommertage mit der Familie zu geniessen. 

18. Juli 2014; der Sommer ist zurück; 11.00 Uhr 25°C - 2014 ist ein intensives Imkerjahr, zumindest aus meiner Sicht - viele Schwärme und daher auch sehr wenig Honig - zumindest in den mittleren Höhenlagen um 800müM. - In Imkerkreisen das Thema Nummer eins. - Es gilt aus den Gegenbenheiten das Beste zu machen, daher hab ich rund die Hälfte meiner Völker umgeweiselt und mit weniger schwarmfreudigen Königinnnen bestückt, dazu schon früh im Jahr die Jungvolkbildung forciert und so sollte ich für das nächste Jahr gerüstet sein. - Kommende Arbeiten; Abräumen der Honigzargen, Varroa-Sommerbehandlung und auffüttern. Ich behandle die Völker in geraden Jahren mit Thymovar in Ungeraden mit Ameisensäure.

Für mich ist dies immer einer der schönsten Momente - welch Wunderwerk der Natur - kann im Juni/Juli bis zu 2000 Eier legen, organisiert und prägt ein ganzes Volk mit Ihrem Wesen und Charakter - und dies für die nächsten 3-4 Jahre. -Ehre wem Ehre gebührt !
Daher ist das Zeichnen nicht nur eine Erkennungshilfe für den Imker beim Waben ziehen - sonder auch eine Ehrerbietung des Imkers an die Königin. - Zumindest für mich als kleinen Hobbyimker ist dies so. 

22. Juni 2014 - ein Sonntag mit königlichem Besuch im Hause Groll...
meine 2014er-Königinnen welche sich in den Jungvölker bewährt haben, werden gezeichnet.

Zuhause in der Brombeerhecke...

Die Brombeere ist als wertvolle Nektarquelle beliebt.

Wanderung nach Splügen - der Frühling der Bergwiesen lockt...

5 Völker auf der Alp - am 24. Mai früh morgens - danke für Deine Mithilfe Michael.

15. Mai - 07.00 Uhr 3°C - Bonifaz, Pankraz, Servaz und heute die Kalte Sofie, die 4 Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre. - Die Regenzeit seit Ostern sollte jetzt bald ein Ende nehmen. Die Bienenvölker ertragen wieder einen schaurigen Frühling; die Schwärmerei Ende April und das anschliessende nasskalte Wetter wird wohl seine Spuren hinterlassen haben. Königinnenzucht bis anhin nicht dran zu denken und beim Honigertrag aus dem Frühling siehts wohl nicht viel besser aus. - Die Imkerei in den Voralpen erlebt zur Zeit zähe Jahre...

Anfangs Mai; Wechselhaftes Wetter - für einmal Flugwetter in Hundwil, der Löwenzahn blüht.

der erste Schwarm diese Jahr; am 24. April bei Temp. über 20 Grad mittags um 14.00Uhr...

und beim Einzug in die Schwarmkiste - Ein Schauspiel zum geniessen ! Eine gute Stunde später steht er für 3 Nächte im Keller und am Landsgemeinde-Morgen wird er eingeschlagen. Gewicht: 3.2 kg.

8: März 2014 Mazenau Unterschlatt - Der Hasel blüht...

22. Februar 2014, 13°C, sonnig, visueller Kontrollgang - dank der Plastik-Abdeckungen kann ich einen Augenschein zu Grösse und Wabensitz der Völker vornehmen, ohne Sie zu stören. Alle Wohlauf, zum Teil schon gross für diese Jahreszeit. Überall werden Pollen eingetragen und alle sind noch gut verproviantiert. - Freude herscht!

15. Februar 2014 - Mittags, 10°C und mehr, sonnig - Flugwetter !

21. Dezember 2013, 10°C - sonnig: Winterbehandlung; OS verdampfen - einfach, schnell, wirkungsvoll und bei wenig Flug aber guten Temperaturen ideal.


24. November 2013 - konstant Temperaturen um 0°C. - die Bienen pflegen keine Brut mehr. So kann die Winterbehandlung beim nächsten Temperaturanstieg (wenn möglich mit Sonne) durchgeführt werden.

Mein Fazit zum Imkerjahr 2013; - Der Frühling fiel dem Regen zum Opfer; Die Juni-Wanderung war eine Herausforderung, bedeutete einige Arbeit, und noch mehr Freude; Die Bienen sind gesund geblieben, in der ganzen Region sind Sauerbrutfälle fast vollständig ausgeblieben oder die Situation scheint nicht mehr so dramatisiert wie auch schon, was sehr erfreulich ist; - Die AS Behandlungen haben bei allen Völkern sehr gut angeschlagen; - Der jetzige Völkerbestand ist noch ausbaubar; Und der Sommer hat uns, dank meinen Ausserrhoder Bienen mit einem wunderbaren Waldhonig beschenkt. Freude herrscht !

22. September 2013; 20°C, in den ersten sonnig warmen Herbsttagen werden die Futtergeschirre abgeräumt und die Völker in das Winterhalbjahr entlassen, das heisst; Ab jetzt wird nur noch das Flugbrett beobachten und die Unterlagen säubern. Die Ruhezeit beginnt mit der Geburt der ersten Winterbienen. Zuhause wird alles Material gereinigt und das Imkerjahr 2013 geht zu Ende.

Seit dem 5. September wird die 2. Sommerbehandlung mit AS durchgeführt - zum Glück noch bei sommerlichen Temperaturen, welche die Wirkung gewährleistet (20° und mehr). - Im Anschluss gebe ich noch eine letzte ergänzende Futtergabe - bei Behandlungsbeginn, gabs eine Brut- und Futterkontrolle, aufgrund dieser wird diese Futtergabe bemessen. Dann werden die Völker aus Sicht des Imkers in den Winter verabschiedet. 

Ein Minimum an Schreibarbeit oder zumindest Notizen sind meines Erachtens für jede Imkerei zwingend. Ich hab da ein einfaches System, ein Blatt mit Darstellung der Beuten-Standorte und Volks-Nummern - und dazu können Notizen zur Königin, Brut und Futter angebracht werden, einfach und übersichtlich.

dieses Jahr auf vielfachen Wunsch - eine Spezialität - Wabenhonig! - die Bienen bauen die Waben direkt in die Verpackung und somit bleibt der Honig von menschlicher Hand unberührt - von der Biene direkt aufs Brot -  und der minimale Wachsanteil im Honig wird geschmacklich kaum wahrgenommen und kann ohne Genussverlust mitgegessen werden.

der wunderbare Sommerhonig 2013 fertig verpackt...

Anfangs August; trotz vielem Melezitosehonig - bleibt ein grosser Teil der Ernte schleuderbar und es gibt doch ordentlich zu tun, für die ganze Familie...

Behandlungsbeginn am 30. Juli 2013; 1. Sommerbehandlung - zu früh in diesem Jahr !! ...nicht nur für mich ein Ärgernis.

Die Völker sind stark und es honigt ...

nach der Honigernte muss - laut Schreiben des Appenzeller Imkervereins die Erste Sommerbehnadlung am 1. August erfolgen, schade, ein Unding aus meiner Sicht - es honigt und rundum sollen die Bienen bei bestem Eintrag behandelt werden....  - ich hoffe, dass solche fixen Termine ein Andermal besser auf die Natur abgestimmt wird.... so wie dies in anderen Kantonen praktiziert wird; siehe Kanton Graubünden...! Bereitstellen der FAM-Dispenser 125ml 60% AS, Stufe 4...

20 Juli 2013, abends um halb Neun - Rückfahrt aus Splügen... 

Juniwetter schön und warm - gibt gelegentlich 'nen Schwarm... diese Jahr haben überdurchschnittliche viele Völker angeblasen, wer will es Ihnen verübeln - bei dem Wetter - und wer nicht Schwarmverhinderung betreibt, der kann stattdessen auf Bäume klettern.


Splügen, 1500 m.ü.M.

2 Stunden Fahrt...

1. Juni 2013 nach dem miserablen Mai-wetter - Wanderung in den Bergfrühling; mit tatkräftiger Mithilfe von Michael ...hab Dank !!



Pfingst-samstag 18. Mai, gegen Mittag, 18°C Hundwil. Wenn sich zwischen all den Regentagen einmal die Sonne zeigt, dann herscht emsiges Treiben. Eine unglaubliche Wohltat für jede Imkerseele, diesen Wesen zu lauschen und schaun...das friedvolle summen der Bienen.


Apfelblüte in Hundwil...

Die Völkerentwicklung geht gut voran, dem Aprilwetter entsprechend mit etwas Verzögerung, gleich wie die Natur rundum. Ich bin zufrieden. - Und wenn unsere Landwirte auch etwas zuwarten, der Natur entsprechend, dann kann es trotz allem noch ein erfreuliches Frühjahr werden...

4. Mai 2013, Brutkontrolle, Völker bewerten, Wabenbauerneuerung, zum Teil pressen und bei den meisten Völker 1 HR aufsetzen. - Der Frühling ist da und welch Freude, die Sonne kommt !!

4. Mai 2013, Brutkontrolle, Völker bewerten, Wabenbauerneuerung, zum Teil pressen und bei den meisten Völker 1 HR aufsetzen. - Der Frühling ist da und welch Freude, die Sonne kommt !!


14./15. April - endlich, erste Entspannung der Wetterlage und bemerkenswerter Polleneintrag, Temperaturen 18°-20°C, Sonnenschein. Frühjahrskontrolle: Futterreserven gut - dank Fütterung - und die Völker und die Brut sehen gut aus. Noch etwas klein, wen wunderts, aber gesund und die Königinnen in Eilage. Ich bin zufrieden, und - die Frühlingsflora kommt bestimmt, wenn auch etwas später - ob unsere Landwirte jedoch solange mit dem ersten Schnitt warten, das scheint mir wohl eher Wunschgedanke. Trotzdem freu ich mich, meine Völker sind gesund und tragen nun endlich genug Pollen ein, um das Brutnest auszudehnen. Hoffen wir auf etwas stabilere Temperaturen und einen trockenen Mai...wenn ich wünschen dürfte, werte Frau Holle.

16. Februar 2013; 5°C Tauwetter; meine Form der Winterfütterung: über den Brutwaben und dem Bauplastik wird der Zwischenring aufgelegt.

Die Plastikabdeckung wird aufgeschnitten und genau über der Wintertraube der Futterteig plaziert.

29. Januar 2013, mittags 7°C; Winterkontrollgang, zum Teil Futterteig aufgelegt - 3-4 warme Tage stehen uns bevor. Gut, dass ich einen Bauplastik zwischen Deckel und Brutwaben eingelegt habe. Die Bienen spüren so kaum etwas (keine Luftbewegung im Stock). So kann ich bequem einen Zwischenring und das feste Futter auf den Plastik mit Dreieck-Loch legen, Deckel drauf und fertig. - 16 von 17 kontrollierten Völker wohlauf. 1 Abgang; Zustand: Wintertraube auf Waben mit verdeckelter Brut, mit drei Finger breit Abstand nach oben und seitlich zum Futter - wahrscheinlich Kontakt zum Futter verloren in einer frühen Kältephase (Dezember). - Varroakontrolle. Flugbrett z.T. von toten Bienen befreien. - Ich bin zufrieden.

Liebe Bienenfreunde, Bienenzüchter, Imkerinnen und Imker - vorab vielen Dank für Ihr Interesse und die schönen Rückmeldungen, die ich erhalten habe - Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten, ein gesegnetes neues Jahr und - unseren Bienen, einen ruhigen kalten Winter und gesunden vitalen Start in den Frühling 2013.

23. Dezember 2012; 12°C Mittagszeit. Endlich, bei idealem Wetter hab ich heute die Oxalsäure-Behandlung durchführen können - 1.5 OS-Tabletten pro Magazin verdampfen und einblasen - 5min. bei geschlossenem Flugloch warten und fertig. Alles i.O. - Freude herrscht.

24. November Nachmittags, 10 °C, Flugwetter...und die Winterbehandlung steht an...in den nächstmöglichen warmen Tagen.

Anfangs November, der erste Schnee und die ersten Frostnächte liegen bereits hinter uns - die Temperaturen bleiben einstellig - das ist gutes November-Wetter für Bienen: das heisst, wenns so weitergeht, werden die Völker allmählich brutfrei und gegen Ende November kann die Oxalsäurebehandlung (Winterbehandlung) durchgeführt werden.

generell zur AS-Behandlung:

Meine Erfahrung zum Thema Varroa-Bekämpfung: Es gilt 2 wirkungsvolle Behandlungen durchzuführen. Um dies zu gewährleisten müssen die Faktoren bekannt sein, welche Einfluss haben auf die Stockluftkonzentration der Säure. - Weil die Anleitung (z.B. FAM-Dispenser) teilweise unzulänglich und zu ungenau sind, ist die Effizienz der Behandlung sehr unterschiedlich - bei einigen Imker fallen kaum Varroa - trotz "vorschriftsmässiger" Behandlungsweise, und dies ist beunruhigend. - eigentlich sollte das Forschungszentrum Liebefeld darauf aufmerksam gemacht werden (z. B. Fluglochöffnungen sind in cm2 anzugeben, die Stockwärme der Brut ist zu berücksichtigen etc.) - Ich habe mich unter Anderem auch mit Ruedi Feuerle (Bieneninspektor aus Arbon, TG) ausgetauscht und mit Ihm die physikalische Herleitungen zur Säuresättigung der Stockluft berechnet - dies ist soweit klar und physikalisch nachvollziehbar. Für einen Behandlungserfolg ist die anhaltende AS-Konzentration im Bienenstock massgebend, d.h. es braucht die Brutwärme, dass nachts die Konzentration nicht abnimmt und eine maximale Fluglochöffnung von ca. 15 cm2, dass die Bienen nicht vollständig "auf Durchzug schalten" - - ich würde mir eine Untersuchung dieser Faktoren an der  Forschungsanstalt Liebefeld wünschen - denn das Varroa-Problem bleibt sowiso ein Dauerbrenner, ob uns dies angenehm ist oder nicht. 

Zur Ausführung: ich habe nun seit dem 10. August die 2. Behandlung dementsprechend eingeleitet: mit 60% AS und FAM-Dispenser Stufe 5. 2-3cm über den Brutrahmen - nach oben hin isoliert. Fluglochöffnung auf 15 cm2, klein gehalten ! Die Stockluftkonzentration hält, die Bienen zeigen nach erstem sterzeln, keine übermässige Reaktion, es herscht normaler Flugbetrieb. und nun sind auch bei den Holzmagazinen viel Varroa gefallen, deutlich effektiver als bei der ersten Behandlung "gemäss Anleitung FAM-Dispenser"...ach ja, und die Königinnen...? denen gehts gut - Kontrolle am 26. August; eine kleine Legepause während den Behandlungstagen und ansonsten alles i.O... - und , darum denkt daran lieben Bienenfreunde; wer glaubt, er habe dieses Jahr nur wenige Varroa - der hat vielleicht schon nächstes Jahr keine Bienen mehr.

Mazenau; Honigernte und AS-Behandlung analog Hundwil (siehe unten). Das Schönwetterfenster diese Woche soll wirkungsvolle Temperaturen bringen.

23. Juli 2012: Honigernte mit anschliessender Varroa-Behandlung


Honigräume fast Bienenfrei, dank Bienenfluchten - Das Brutnest bleibt ungestört.

125ml 60%-Ameisensäure mit FAM-Dispenser auf Stufe 2 (zu erwartende Temp. um 25-30°C) Flugloch halb offen. - AS-Behandlungen sind sehr heikel. Die richtige Stockluftkonzentration an Ameisensäure zu halten ist zwingend, sonst wirkt die Behandlung nicht! (Diese Behandlung erfolgt genau nach Anleitung FAM-Dispenser)

Bienenflucht abheben...

FAM Dispenser mit Distanzhalter drauf...

und das Deckbrett umgekehrt darüber. Ca. 2-3cm Luftpolster über dem Dispenser.

Boden säubern, fertig. - Kontrollgang und Ende der 1. Sommerbehandlung in 7 Tagen.

19. Juni:

...das Sommerloch ist überwunden, der Weissklee und die Linde blühen...Freude herrscht !!

...es summt im Klee - die Sommertracht beginnt, bald auch im Appenzellerland. Solche extensiv bewirtschafteten Magerwiesen und ähnliche Brachflächen, sind leider viel zu selten geworden...

2. Juni Frühlings-Honigernte 2012: Ein idealer Zeitpunkt für die Völkervermehrung. Der Kunstschwarm mit Zusetzer: es werden ca. 1.5kg besser 2kg Bienen aus den Honigzargen (ich imkere mit Absperrgitter) zur Königin abgewischt. Dies aus verschiedenen Völker. Möglichst schnell, muss nun dieser wilde Haufen für 3 Tage an einen kühlen, dunklen Ort zur "Zusammenfindung" abgestellt werden. Dies mit permanenter Fütterung. Und so wächst ein neues Volk zusammen und findet sich. - ein wunderschöner Moment. Zur Imker-Frage Nr. 1: nein, bis anhin wurde mir so noch nie eine Königin abgestochen, trotz der vielen verschiedenen Bienen. siehe Spezielles

Nur sehr wenig Honig konnte ich ernten - da der Frühling in unserer Höhe zur Haupttrachtzeit sehr kalt und nass war. Der grössere Teil verbleibt in den Völker.

19. Mai 2012 Die Schwarmzeit lässt auch mich nicht ungeschoren davonkommen: ob mitten im Sanddorn...

oder am Gartenzaun -zur richtigen Zeit alle Schwarmzellen ausbrechen, wäre einfacher gewesen. So oder so, auch diese Laune der Natur macht Freude... 


22. April 2012. April-wetter kalt und nass mit leichten Aufhellungen. - Die Natur ist Startbereit...und das Sprichwort sagt - alles Schöne macht der Mai... 

24. März 2012, mittags. mit etwas Rauch wirds sichtbar...eine schöne Brutanlage ist wichtig  - und genügend Futter, das ist hier mit Zuckerteig noch zu ergänzen.


bereits erste verdeckelte Drohnenzellen, wenn auch etwas unüblich platziert...

24. März, 11.00Uhr, sonnig 16°C - Frühjahrskontrolle (mit 2 faszinierten Bienen-interessierten, Mirjam und Michael - vielen Dank für euer Interesse an den Bienen): mein Fazit; alle Völker sind gesund, weiselrichtig und mit guten Futterreserven. - Die Weiden blühen. Ein sonnenreicher, trockener Start in den Frühling - Freude herscht !! - eine kleine Beobachtung: ich habe bei einem Volk genau 5 Minuten die ankommenden Bienen mit Pollenhöschen gezählt. Resultat, 176, d.h. im Durchschnitt kommt alle 2 Sekunden eine Biene mit Höschen im Bienenstock an. Auch wenn dies um die Tagesmitte die Höchstfrequentierung ist, ich finde dies bemerkenswert und übertrifft meine Schätzung bei weitem...

17. März, vormittags 14°C.  Frühlingserwachen, Bienen beim Polleneintrag... da lacht das Imkerherz..

23 Februar. 12 °C sonnig - Futterkontrolle.

18. Februar 11.00Uhr, 6°C sonnig; Kontrollgang... wo nötig die Flugfront frei wischen, Unterlagen ziehen. - zaghafter Flug, ein kurzes Klopfen und es summt...kurz und heftig. Nur bei einem Volk herrscht Stille. Ich bin zufrieden und freue mich auf ein weiteres spannendes Jahr mit den Bienen.  

Fazit der Sichtung: - Varroa: Kontrolle nach 10 Tagen! Die Völker gehen bei den steigenden Temperaturen in die Brut, dies heisst Futterreserven im Auge behalten!! - allenfalls festes Futter auflegen - dies nur bei Temperaturen über 10 °C. Meine Bau-PlastikFolie über dem Brutraum bewährt sich, das heisst ich kann den isolierten Deckel abheben und von oben einen kurzen Blick in die Beute werfen, ohne dass sich das Volk sehr gestört fühlt (keine Luftbewegung in der Beute). Dies lässt eine grobe Einschätzung zum Futter zu und verschafft eine kurze Übersicht zu Sitz und Grösse des Volkes.  



Ende November, trocken, Temperaturen überdurchschnittlich; die Winterbehandlung steht an - OS verdampfen. Wenn möglich noch in dieser stabilen Hochdruck-Wetterlage... will heissen in den nächsten Tagen. - daraufhin OS verdampft ohne speziellen Vorkommnisse.

Der ganze Oktober; sonnig, relativ konstant warm, ordentlich Flug... ein goldener Herbst. 

25. September 2011 - 20°C, mittags; letzte Arbeiten, Abräumen der Futtergeschirre, die Bienenvölker sind winterfertig. Es herscht friedliche Betriebsamkeit und schöner Polleneintrag !

mein neu platzierter Bienenstand in der Mazenau - etwas mehr windgeschützt mit Morgensonne, angelehnt an eine Nagelfluh-Rippe, mit Flugfront ost-südost.

Die Magazin-Imkerei, je länger je mehr überzeugt mich diese Bienenhaltung ! Eine breite Flugfront braucht zwar Platz, gewährt aber den einzelnen Völkern auch mehr Raum, und eine breitere "Anflugschneise", dies im Gegensatz zum "Bienenhaus" wo auf gleicher Flugfrontlänge 2-4 mal soviel Bienenvölker hausen. Ein weiterer grosser Unterschied ist die Überwinterung über Gitterboden. Das heisst keine wärmende Isolierung, Temperaturen wie in der Natur. Dies bedeutet, dass der Futterverbrauch der Bienen bei Magazinen um einiges höher ist, als bei der kompakten Haltungsform in einem Bienenhaus. Dies wiederum bedingt, dass Völker vital sein müssen, um die Kälteperiode des Winterhalbjahres zu überstehen. Der offene Gitterboden ist aus meiner Sicht ein grosser hygienetechnischer Vorteil der Magazinhaltung. Es entsteht keine Staunässe oder Kondensate welche sich nachteilig auf die "Wohnungshygiene" auswirken können. Magazine sind somit lediglich ein Witterungs- und Fressfeinde-Schutz mit natürlicher Belüftung entsprechend dem Umgebungsklima. Ob Kalt- oder Warmbau scheint mir nicht entscheidend (siehe Bienenzeitung Oktober 2011). - Eine extensivere Haltungsform scheint mir der richtige Weg zu sein - ganz im Sinne der Bienen. 

17. September 25°C, mittags; Futterkontrolle und Beendigung der Varroabehandlung, einzelne letzte Futtergaben - die Imkersaison 2011 findet damit seine Endphase, die Völker sind gut im Schuss, gesunde Brut und haben reichlich Futter für den kommenden Winter. Das Fazit ist hoch erfreulich, ein gutes Bienenjahr, einige Frühjahrsschwärme und einen sehr guten Honigertrag - keine Krankheiten und keine Räuberei. Nun stehen noch letzte Reinigungsarbeiten der Gerätschaften an und die Winterbehandlung.

3. September - Ich habe die zweite Langzeitbehandlung begonnen. Dies bei steigenden Temperaturen bis 28°C. Zu Ende gefüttert wird Mitte September. Die Völker sind recht ruhig, tragen - und das ist wichtig - Pollen ein.

27. August morgens, 9°C, regnerisch: Fütterung mit 2-4 kg. Varroakontrolle nach 2 Wochen mit Temperaturen bis 30°C - hunderte bis tausende toter Varroa - eine erfolgreiche erste Behandlung mit Thymovar findet ihren Abschluss. Ein Bild, dass mich einerseits nicht erstaunt, trotzdem scheint der Varroabefall dieses Jahr enorm hoch gewesen zu sein. Nun gut, Hauptsache dei Behandlung war wirkungsvoll. - Beruhigt lass ich den September einkehren, dann wird eine Futterkontrolle, die zweite Behandlung und die Schlussfütterung auf dem Programm stehen. 

12. August. 28°C frühabends - Allerorts wird an den wenigen regenfreien Tagen gemäht und das Heu eingefahren. Füttern und Kontrolle der Unterlagen / Varroa-Totfall. Der Thymolgeruch ist selbst bei diesen Temperaturen nur noch schwach wahrnehmbar - ich werde die Plättchen nächste Woche entfernen (24 Tage) und davon eine Zeitspanne von 18 Tage mit Temp. von über 22° (Verdeckelungsperiode von max. 13 Tagen) somit hat also jede Biene eine wirksame Dosis erhalten - zumindest in der Theorie. 

25. Juli 2011, 21°C, sonnig - der erste sonnige Tag mit sommerlichen Temperaturen seit einer Woche. Varroa-Behandlung - endlich - alle Völker werden mit Thymovar-Plättchen ausgestattet (jährlich abwechselnd mit Thymian-öl und Ameisensäure). In den nächsten Tagen sind stabile Temperaturen zwischen 20°-25° vorhergesagt, ich hoffe, dass dies auch eintrifft. Für die Thymol Verdunstung ist dies ausserordentlich wichtig, um einen möglichst hohen Erfolg zu erzielen. - Von nun an wird kontinuierlich in kleinen Dosen weitergefüttert und gegen Ende August, wenn das Brutnest nach unten verlagert worden ist, werd ich noch einmal eine Futterkontrolle vornehmen und individuell zu ende füttern. 2. Thymol-Behandlung gegen Ende August.

20. Juli Nieselregen, Standkontrolle in Hundwil, endlich darf ich den Ausserrhoder Bieneninspektor Walter Tanner begrüssen und nach einigen Fachsimpeleien und Brutkontrolle, Zufriedenheit und Freude über gesunde und vitale Völker, ist auch diese Formalität erledigt. Somit kann nun das Auffüttern beginnen, in Absprache mit Roli Eugster für den gemeinsamen Stand in der Mazenau.

16. Juli - Honigernte, bei sonnigem Wetter ernte ich den Sommerhonig. Ein sehr erfreuliches Jahr findet damit seinen Höhepunkt. In Hundwil darf ich nebst der Linde dem Klee und anderen Sommerblüher auch einen Teil Waldhonig ernten - ein wunderbares Aroma, das meinen Gaumen verzaubert, und denjengen meiner Kunden wohl auch. Freude herrscht. - Bei der Ernte habe ich Kunstschwärme mit Zuchtköniginnen im Zusetzer und je ca. 1.7-2 kg Bienen erstellt. 2 Tage in den Keller mit je einem halben kg flüssigem Honig gefüttert, und Sie danach in neue Beuten eingeschlagen.

Ende Juni - Standkontrolle in Hundwil: Die Sommerflor-Tracht und atuell die Waldtracht wird eingetragen. Ich werde diese grandiose Aromakomposition als Sommerhonig ernten.

Brutkontrolle: Brutwabe eines Mai-Schwarms mit schöner Brutanlage.

In der Mazenau... die Frühjahrsschwärme entwickeln sich hier.

mitte Juni - gewitterhaft und wechselhaftes Wetter - die Hoffnung auf etwas Waldhonig ist aus meiner Sicht noch immer da, auch wenn die Nächte bis anhin sicher zu kalt dafür waren. - Langsam aber sicher wird etwas Nektar der Sommerblüher eingetragen. 

13. Juni - ein Pfingstschwarm - der Einzug der Bienen (durch das Loch rechts des Korkzapfens) ...

Nummer 2 die Mutter - mit dem Vorschwarm - hab mir Zeit gelassen und noch etwas zugeschaut - dann hab ich sie unten am Stammansatz vermutet, Schwarmkiste, und Bienenbesen und schwupps eingepackt, und siehe da - erwischt, der Schwarm zog in die Kiste ein... draussen in den Schatten der Weide gestellt und nach ca. 3 Stunden, dann ab in den Keller - einlogieren am Dienstagabend. Die Mutter kommt in die Mazenau, die Tochter bleibt hier.

immer wieder ein schöner Moment... Bemerkung zum Muttervolk: starkes Volk, habe keine Schwarmverhindernde Massnahmen betrieben, da ich sowiso einen Ableger ziehen wollte, so hab ich dies auf natürlichem Wege erreicht mit dem selbstgewählten Gemisch an jungen und alten Bienen...  Kontrolle der Jungkönigin im Muttervolk in ca. 10 Tagen auf Ihre Eilage.

Nummer 1, wahrscheinlich der Nachschwarm mit einer Tochter (d.h. noch unbegattet) - etwas kleiner...

29. Mai 2011 - ein eigener Schwarm vor der Haustüre...

keiner zu klein, ein guter Helfer zu sein...

Honig abfüllen - und 4 kleine Hände helfen gerne mit...

20. Mai - 17°C, 19.00 Uhr, gewitterhaft... Freude herscht ! Alle Völker sind gesund und es verspricht eine schöne Frühlingshonig-Ernte zu werden. Ich habe bei der Mehrheit (Holzmagazine) die Bienenfluchten eingesetzt. Dies bei etwas ungünstigem Wetter, morgen wirds warm und sonnig, ideal für die Ernte ! Die Völker werde ich etwas füttern und wo Platzmangel (ausser im Sperrgebiet der Mazenau) werde ich in den nächsten Tagen Ableger bilden. - ich wünsche allen Imkern ein erfolgreiches Honigschleudern und ruhig Blut bei der Ernte.

25. März - 16°C, Sonnenschein... Die Weiden blühen - der erste kräftige Impuls aus der Natur...

2. März 16.00 Uhr 6°C Bise... - der Futterverbrauch steigt unterschiedlich stark, aber er steigt. Sie sind in der Brut und bereits bin ich am zufüttern mit einem Eiweisshaltigen Futterteig - ein handelsübliches Produkt, das deckend auf ein Futterloch oben aufgelegt wird... - dies geschieht ohne die Bienen zu stören und wird nach oben, gegen den Deckel und die Kälte isoliert mit einer Sagexauflage oder Holzfaserplatte. - Bereits Mitte Februar hab ich vorsorglich die Jungvölker so verproviantiert und siehe da, eines hat das 1kg-Paket fast schon geleert. - Nur keinen Hunger riskieren, daher werd ich wo es nötig ist, weiter füttern bis die Weide, Erle und der Hasel beginnen.

Mazenau am 7. Februar 11°C, sonnig; Reinigungsflug und bereits Polleneintrag...

Sammlerin (mit gelben Höschen) finden bereits Pollen... hoffen wir, dass der Winter milde ausklingt. Die Bienen sind in der Brut - jetzt ist wichtig, dass Sie wenig Störung erfahren, genug Futter haben und unser Wetter keine allzu langen Kälteperioden bringt.

Schwerarbeiterin beim Frühlingsputz...tote Winter-Bienen werden aus dem Stock entfernt, der Putztrieb meiner Völker freut mich sehr und ist eine wichtige Voraussetzung für gesunde Bienenvölker.

22. Dezember 6°C, Sonnenschein, wenig Flug - etwas knappe Temperaturen, es scheint mir aber angebracht die Winterbehandlung jetzt durchzuführen, wer weiss wann wieder so günstige Witterungsverhältnisse herschen. Die Oxalsäure habe ich verdampft und übers Flugloch eingeblasen. Daraufhin ca. 2-3 min. das Flugloch geschlossen gehalten bis der Dampf sich gelegt hat. Diese Methode finde ich äusserst praktisch zumal die Völker kaum gestört werden und die Völker fortlaufend zügig bearbeitet werden können.

19. Dezember 2010, 3°C - Tauwetter. Augenschein, zum Teil Flugbrett vorsichtig vom Eis befreien, kurzes Brausen. - Zur OS-Behandlung: warten auf etwas höhere Temperaturen.

8. Oktober, 18°C, Sonnenschein, Nachmittags - die 2. Herbstbehandlung mit Ameisensäure ist beendet. FAM Dispenser Stufe 4, während einer Woche. Viel Varroa-totfall, nicht überall, aber doch bei einigen Völker, 300 - 500 Varroa auf den Unterlagen. Beruhigt über diesen "Erfolg" und in der Hoffnung möglichst viele erwischt zu haben, überlasse ich die Völker nun sich selbst und beende damit das Bienenjahr 2010. - Kurzfazit: Gesunde und starke Völker und eine sehr geringe Honigernte. Hoffen wir, dass das nächste Jahr überall einen geringeren Sauerbrut-infekt, sprich der Schwellenwert des bakteriellen Infekts weniger überschritten wird - aber, die Bienen und wir werden damit leben lernen müssen. - Und, dass uns wettertechnisch ein besseres Bienenjahr erwartet. Die Winterbehandlung werd ich im Dezember bei Brutfreiheit und möglichst hohen Temperaturen durchführen. Meine Anwendung: OS verdampfen und einblasen durchs Flugloch, ohne die Magazine zu öffnen.

Nachtrag: 10-12. September, min. 16°C, alle Völker kontrolliert: es sind alle fertig eingefüttert. Das Brutnest ist sehr klein, 1-2 Völker habe ich fast zuviel eingefüttert, aber ich belasse es dabei, Sie werden es wenn nötig noch umtragen. Im Schnitt sind 11-12 kg Futter in Form von Zuckerwaser und Nektar vorhanden, dazu ordentlich Pollen, nicht überall gleichviel, aber das ist sehr Volk-, und Standortabhängig. Die 2 AS-Behandlung folgt Ende September.

19. August, weiter einfüttern in kleinen Mengen - die 1. Varroa-Behandlung war ergiebig und man glaubt zu spüren, wie die Völker ruhiger werden, allein durch die Entlastung des Varroadrucks. - Den Unterlagen nach zu urteilen, war die Belastung der Völker unterschiedlich hoch, auch nach 3 Wochen gibt es noch letzte schlüpfende Brut, welche noch keinen natürlichen Totfall bemessen lässt, aber ich bin zuversichtlich. Die FAM-Dispenser haben gewirkt. Wichtiger in dieser Zeit scheint mir das kontinuierliche, mässige Einfüttern. Ich nehme mir die Zeit kleine Mengen, dafür in mehreren Portionen zu geben. - Ich halte es da mit alterwähntem - am 15. September sollte die Auffütterung beendet sein (lieber schon eine Woche früher). - und dann die 2. Varroabehandlung, wieder mit Ameisensäure. - und dann, ja dann ist Ruhe bis in die zweite Dezemberhälfte und der Winterbehandlung. 

5. August, nach der ersten Einfütterung aller Völker hab ich nun die 1. Varroabehandlung begonnen mit AS. FAM-Dispenser Stufe 4 (werd ich nächste Woche bei den hohen Temperaturen noch runtersetzen auf Stufe 3). Die Behandlungphase läuft bis am 13. August, anschliessend werd ich langsam füttern und die Unterlagen kontrollieren.

31. Juli, Die Honigernte im Appenzellerland ist abgeschlossen. Klein wie nie zuvor, aber es gibt wichtigeres und dies ist die Gesundheit der Bienen. Darum bin ich trotz allem sehr froh, auch wenn diese Jahr nicht ein besonders erfreuliches Bienenjahr war so hab ich doch meine Völker gesund erhalten und noch einige Jungvölker aufbauen können.

Zur bevorstehenden Ernte - sie wird dieses Jahr im Appenzellerland wohl sehr bescheiden ausfallen. Auch für mich, obwohl ich dieses Jahr keinen Frühlingshonig geerntet habe. - Hier sei erwähnt, dass dies nicht in der ganzen Schweiz so ist, meine Honigernte im Malcantone wird wundervoll, da ich auch dort den Frühlingshonig in den Völkern belassen habe, werd ich in einer Woche einen wundervollen aromatischen Honig ernten, eine Komposition der Natur mit der Süsse der Akazie und Robinie bis zur herben Kastanie, eine Gaumenfreude.  

12. Juli, abends, ca. 28°C kurz vor einem Sommerregen - die Drohnenschlacht hat begonnen. Welch grosses Wort! - Fakt ist, dass langsam aber sicher Drohnen mehr oder minder heftig aus dem Stock entfernt werden. - Weiterhin sommerlich heiss, die Beuten werden beschattet, und bereits im Laufe des Vormittags wird auf dem Flugbrett eifrig Frischluft gefächelt - ein süsser Honiggeruch ist das Geschenk an den Zuschauer dieser Szenerie. Die Erntezeit ist nicht mehr fern, ich denke in der letzten Juliwoche ist der Honig reif. Wahrscheinlich werd ich direkt eine erste AS-Behandlung anhängen, denn Futter ist im Brutraum viel vorhanden und Varroa wohl oder übel auch !

19. Juni, 10°C, regnerisch - 2 Königinnen eingeweiselt, nicht alle abgeschwärmten Völker haben Ihre Jungköniginnen durch das Regenwetter gebracht - das geht wohl einigen Imkern zur Zeit so! Ein zweites Thema: Futterreserven !!! Ich hab den Frühlingshonig auf den Völkern belassen und der ist um gut 5-7 Kilo geschrumpft - die Bienen brauchen zur Zeit viel Futter, hoffen wir, dass unsere Imker nicht zu knausrig waren und unsere Bienen keinen Hunger leiden müssen, obwohl ich da ganz anderes befürchte. - Ich habe die kleinen gefüttert und die Grossen haben wie erwähnt den Frühlingshonig  und so noch Reserven - so soll es sein und nun erwarten wir endlich den Sommer. 

11. Juni, 26°C, Sonnenschein, guter Flug, Ablegerbildung in Hundwil, und auf allen Stände Brutkontrolle, alles gesund, leider auch einige abgeschwärmt. Der Honigertrag scheint dieses Jahr sekundär, ausser der Wald kommt noch... dafür dürfen die Nachttemperaturen, aber nicht mehr so stark sinken.

30. Mai, Regenwetter, genug Honig ist noch vorhanden und die Jungköniginnen werden wohl noch etwas warten müssen mit ihrem Begattungsflug. - Unbekannte Schwärme - ein Thema für sich, in dieser "Sauerbrutzeit" werd ich mich hüten solche einzuschlagen, Bienenmangel hin oder her, ist wohl niemandem mit solchen Risiko-Unterfangen gedient. - Dies scheint auch nach Anfrage, die Bieneninspektion so zu sehen. Es heisst also warten auf Bienenwetter.

24. Mai, Pfingstmontag 22°C, sonnig - Brutkontrolle: Erleichterung allenthalben, alle Völker sind gesund, gross geworden und haben den 1 Honigraum ausgebaut und zu guten Teilen gefüllt, trotz langer Schlechtwetterperiode. Ein Volk ist beim umweiseln, zeigt keine Nervosität oder Stechlust. Ich werde in 4-5 Tagen die hoffentlich begattete Jungkönigin zur Legekontrolle begutachten. - Es ist Heuwetter und rundum wird das Trachtangebot wohl stark dezimiert, d.h. der Eintrag der letzten Wochen wird den Völkern als Grundversorgung dienen - geschätzt auf ca. 5-10 Kilo je nach Volk. - Nun wird der Sommer zeigen was den Appenzeller Imker noch erwartet, ich wünsche allen viel Freude, gesunde Völker und einen versöhnlichen Imkersommer.

10. Mai, 17°C leicht bewölkt, mittags - zu Reden gibt die Schlechtwetterperiode und leider auch wieder Standsperren und Sauerbrut. Die Völker sind gesund, der Eintrag ist mässig, aber das war nicht anders zu erwarten. Ein Volk weiselt still um, ich hoffe, dies klappt (Schlupf ca.13.-16-Mai) - denn bei Temperaturen um die 15-18° wird's für den Hochzeitsflug wohl eher knapp. Gesamthaft leider ein eher trauriger Bienen-frühling im Appenzellerland.

28. April - Nachtrag - die ersten warmen Frühlingstage mit blühendem Löwenzahn unsere erste Massentracht. Völker und Brut sind gesund, erster Honigraum aufgesetzt.

Ostern 2010 - Wetterkapriolen; die Tage der Weidenblüte gehen dem Ende entgegen und das Wetter scheint auch dieses Jahr kein Bienenfreund zu sein. Der Hauptteil der Weiden-Blüte ist im Schnee, Regen, Frost und Wind davongeschwommen - etwas schade, nicht das erste Mal, dass unser erster wichtiger Natur-Impuls nur mässig einschlägt, zumindest hier im Appenzellerland.

20. März, 14°C, bewölkt, windstill, mittags - Frühjahrskontrolle: alle Völker kontrolliert - Brutkontrolle; alle Völker zeigen gesunde, schöne Brutanlagen, Erleichterung bei mir ! Die Königinnen (bis auf eine sind alle gezeichnet) sind alle aktiv und zeigen kein abnormes Verhalten. Zum Futter; die Reserven sind noch überraschend gross und auch Pollen sind schon viel vorhanden - was für die wachsende Brut ein wesentlicher Faktor ist. Ich habe aber keine Wabenumstellung vorgenommen und belasse die "Pollenbretter" Brutnester und Futterwaben an Ort und Stelle, ich habe letztes Jahr schon im Frühjahr viel umgestellt Brutnester eingemittet und Pollenwaben dezentralisiert, ohne sichtbaren "Erfolg". - Zur Hygiene; Die Unterlagen zeigen nur vereinzelte Varroa (2-10V./30Tg.), leider ist das Futter zum Teil auskristallisiert, was das aufarbeiten und umtragen für die Bienen wohl etwas erschwert hat - Die toten Winterbienen haben die Völker fast gänzlich selber ausgetragen, die Brutwaben sind max. 2 jährig, in gutem Zustand und Fäulnis/Schimmel oder Staunässe ist nirgends festzustellen (dies ist bei Magazinen so oder so kein grosses Thema). Meinerseits hab ich nach jedem Eingriff meine Werkzeuge mit dem Gasbrenner abgeflammt um allfällige Krankheitserreger nicht zu verbreiten. - So, nun bin ich sehr beruhigt, habe meine Lehren aus der letzten Imkersaison gezogen und freue mich nun auf ein neues, hoffentlich für alle Imker und Bienenzüchter erfreuliches Bienenjahr 2010.

20. Februar 2010, 3°C, sonnig mittags - Unterlagen kontrolliert und gereinigt. Natürlicher Varroa-totfall liegt bei 2-10 V. in den letzten 21 Tagen. Nicht beunruhigend, aber ich werd es im Auge behalten. Des weiteren hab ich ein paar tote Bienen von den Flugbrettchen gewischt und auf mein Klopfen hin, ein kurzes heftiges summen vernommen. Das wars -, leichter Flug und aufgrund der Unterlagen Futter umgetragen und wieder in der Brut... Freude herscht.

29.-30. Dezember 2009, 8°C - Oxalsäurebehandlung: Unfallbedingt bin ich leider etwas eingeschränkt in meiner Bewegungsfreiheit. Verdankenswerterweise hat mir mein Imkerfreund Roland anerboten die OS-Behandlung auch bei meinen Völkern durchzuführen. - Und dies bei optimalen Bedingungen, die Völker sind nach langer Kälteperiode brutfrei und eine kurze aber kräftige Warmfront beschert uns wieder ein Zeitfenster ende Dezember, dass diese Winterbehandlung ermöglicht.

Für die alljährliche Oxalsäurebehandlung werd ich wieder das Zeitfenster Mitte Dezember bis Anfang Januar anpeilen - jedoch achtsam auf Brutfreiheit und genügend Temperatur achten...einmal mehr gehört für den besten Zeitpunkt auch etwas Wetterglück dazu...

07. Okt. - Wenig Flug, aber noch immer werden vereinzelt Pollen eingetragen. Auswertung der zweiten Langzeitbehandlung: Überraschend viele Varroa sind gefallen, zumindest bei den starken Völker (bis zu 300V.) die Jungvölker haben nur noch sehr wenige Varroa auf der Unterlage. So und nun ist Ruhe beim Imker wie bei den Bienen - Winterruhe....und das bei Temperaturen über 20°C.

23. Aug. - Die erste Langzeitbehandlung ist beendet - Varroafall war sehr unterschiedlich, def. Aufschluss wird wohl die zweite Behandliung mitte September ergeben - der Futterverbrauch dieses Jahr ist enorm - trotzdem, um gesunde Völker in den Winter zu schicken, muss kontinuierlich weitergefüttert werden... 

zum zweiten; meine Imker-Partnerin im Tessin, Giselle, hat mit dem Eigenbau von 10er Dadantbeuten begonnen - aus Holz mit optimierter Varroakontroll-schublade, falzlos, mit Bienenwachs imprägniert, als erste Schutzschicht. etc... optimal - ich bin begeistert !!! Das kommt ganz gut, ich seh in Ihr eine gleich-tickende hochmotivierte Imkerin an meiner Seite !!! (etwas wunderbares, die Tessiner-Honige... etwas Akazie vom Frühling Robinie, ...vorerst noch in noch in bescheidenem Umfang)

27. Juli - erste Langzeitbehandlung aller Völker eingeleitet. Dies bis ca. 8. August, ab dann wird  langsam eingefüttert. 

Nachrichten aus dem Tessin - wegen der starken Gewitter der letzten Tage wird abgeräumt... mit Verzicht auf den Kastanienhonig - es wäre kaum lohnenswert und ist für die Bienen wichtiger, durch die Schlechtwetterlage und die sintflutartigen Regengüsse der letzten Wochen ist die Sommertracht zu Ende... - Fazit: gesunde Jungvölker behandeln und einwintern und ab nächstes Jahr habe ich richtige Wirtschaftsvölker in bester Trachtlage... ich freu mich auf die Bereicherung meines Honigangebotes! - und meine Kunden die sich bereits auf Kastanienhonig gefreut haben, möchte ich sagen - die Natur ist das Mass der Dinge - und ich werde Eure Wünsche nächstes Jahr erfüllen - vielen Dank für's Verständnis.

21. Juli - Die Völker werden mit 3-4 kg Futter versorgt - alle sind gesund, weiselrichtig, und werden ab dem 28. Juli ein erstes Mal gegen Varroa behandelt (Thymovar). 2 kleine Ableger werden mit verdeckelter Brut verstärkt. Und dann heisst es langsam aber stetig etwas füttern... und in der zweiten Augusthälfte folgt die zweite Langzeitbehandlung.

4. Juli 2009: Standbesuch des Imkervereins Appenzell in der Mazenau - Conny hat fleissig fotografiert -   





3. Juli - Morgen Samstag Standbesuch des Imkervereins bei mir in der Mazenau - Schwerpunkt: Magazin-Betriebsweise... und das wohl mit vielen alteingesessenen Schweizerkasten-Imker, ich freu mich - zumal ich glaube, dass die Zukunft der Magazinimkerei gehört - in welchem Format auch immer ! wiso? - Die veränderte Bienen- und Umwelt verlangt nach einer Anpassung der Bienenhaltung - ausgeglichenere Bienendichte, dies verlangt Standort-Flexibilität vom Imker, und dies wiederum bedeutet mehr einzelne Bienenvölker an verschiedenen Orten - Dezentralisierung - oder die Wanderung mit einzelnen Völker zu Bestäubungszwecken in die einzelnen Regionen - und das ist nur mit Magazinen möglich. - Bedingung: sauberes Arbeiten des Imkers und gesunde Völker !! dies wiederum erfordert ein gewisses Mass an Fachkenntnis des Imkers und da hat noch mancheiner Nachholbedarf ... 

29. Juni - Ablegerbildung in Hundwil und Standeinweihung in der Zürchersmühle Zuchtköniginnen werden am 6. Juli zugesetzt. (Fotos folgen) - Anmeldung beim Bieneninspektor Walter Tanner.

26./27. Juni Stand Aranno im Tessin: 2 Kunstschwärme mit Carnica Zuchtköniginnen ab A-Belegstation Greina von Köbi Künzle einlogiert - die andern Völker sind gesund, gross und sammeln, dass es eine Freude ist - ich hab den 4.Honigraum aufgesetzt, damit kein Platz-Notstand in der Brutzarge entsteht, für deutschschweizer-Verhältnisse unglaublich. - Akazien und Robinienhonig mit etwas Linden-anteile vom Mai/Juni mit nach Hause genommen...jetzt kommt noch die Kastanie, dann wird abgeräumt behandelt und die Herbsttracht mit Efeu etc. gehört den Bienen. - einfüttern?... wenn nötig mach ich das gerne, aber ich werd Ihnen nur die Überproduktion entnehmen - das versteht sich ja von selbst...  - und die Bienen danken es.

22.-23. Juni - Einladung von Köbi Weishaupt - wohl ein Herzblut-Imker wie es nur ganz selten zu finden ist und allseits wohl einer der der erfahrensten aktiven Imker im Appenzellerland - welch wunderbarer Stand... ich finde kaum Worte! 40 Völker das eine wie das andere wunderbar in Form und ca. 40 Schwärme in allen Gewichtsklassen mit Liebe versorgt, die abgeschwärmten Völker werden in dieser kalten Zeit mit Honig (!!!) gefüttert, und nicht etwa mit einem Gläschen oder zwei, da wird nicht gespart...! Und alles pikfein sauber...- mir fehlen zu Beginn fast die Worte, aber ein Berggeist und wir reden, beobachten, lauschen und reden und reden bis tief in die Nacht - ein Philosoph in Harmonie mit seinem Lebensinhalt, den Bienen, wie er mir sagt - Harmonie ist das einzige was mir dazu einfällt - für mich bis anhin das eindrücklichste was ich als Imker kennenlernen durfte... - toll für mich, an soviel Wissen, Erfahrung und Pioniergeist teilhaben zu können - und hie und da lässt sich dann auch mal was wissenschaftlich fundiertes meinerseits einbringen... - ein Wunsch an die gesamte Imkerschaft, sich etwas mehr auszutauschen und von Erfahrungen von andern zu lernen, das würde uns bei manchen Bienen-"Problemen" der Gegenwart, viel weiterhelfen...

22. Juni 2009 - ich habe auch für mich entschieden - es kann abgeräumt werden, der Sommerhonig wird dieses Jahr von den Bienen selber gebraucht - darum liebe Imker, lasst Eure fleissigen Bienchen nicht hungern, abräumen und etwas füttern - die Tracht des Sommers ist wohl dem kalten Wetter vorbei und wir haben Zeit unsere Völker für den Winter fit zu machen...!

Anfang Juni - nach einer erfreulich guten Honigernte, der herbe Rückschlag: Anzeichen für Sauerbrut auf dem Burgstock - die Entäuschung sitzt tief, nach der tollen Entwicklung der Völker noch an Pfingsten, kaum zu fassen, aber die Gewissheit lässt mich nicht zögern - seit April grasiert im Appenzellerland die Seuche und nun scheint Sie auch bei mir angekommen zu sein - ich werde keine halben Sachen dulden - zum Wohle aller - und bevor ich diese Zeilen schreibe habe ich bereits gehandelt - es fliegen keine Bienen mehr, am Fusse der Burgruine Clanx - leider (Aktuell grösstes Diskussionsthema : Sanierungsmassnahmen - sanft mit Kunstschwärmen oder eben radikal) . Persönlich hat mir dieser Wegweiser genügt um zukünftig die neue Entwicklung anzunehmen - schon seit längerem machte ich mir Gedanken wie lange ich diese Anstrengung der "Bergwanderung mit Gepäck" zu meinen Völkern auf den Burgstock noch auf mich nehme - es war Nostalgie - jetzt werd ich den Standort wohl nicht mehr nutzen. - Schmerzvoll, immer noch, aber  ich bin mir dies schuldig, zudem gibt es noch andere wundervolle Orte wo Bienen gehalten werden können.. - So werde ich nun ein reiner Magazinimker, vorerst - mit Dadant (Standorte Mazenau und Hundwil) - in weiser Voraussicht und auch formattechnisch bedingt, habe ich konsequent Material und Werkzeuge getrennt verwendet. - Eine These zur Sauerbrut: im Moment scheint mir das Schweizerformat in Kombination mit der Apis Mellifera mellifera anfälliger auf Sauerbrut zu sein (und Zahlen schweizweit belegen dies). Später werd ich vielleicht wieder mit der CH-Beute imkern, aber dies nur mit neuen Magazinen... ich träume schon von diesen wunderschönen Magazinbeuten mit (Hinter- und Oberbehandlung) aus Emil Breitenmoser's Schreinerei....

Honigernte an Pfingsten...

An Pfingsten steht die Honigernte ins Haus - eine schöne und strenge Arbeit ! - Freitagabend werden bei den Magazinen die Bienenfluchten eingesetzt und Samstagmorgen können die Honigraumzargen fast bienenfrei abgenommen werden (Hundwil und in der Mazenau) - leichtes Spiel - bei den CH-Hinterbehandlungsbeuten wird da schon noch einiges mehr geschuftet, jede Wabe wird zum schleudern zuhause den Burghügel runter und anschliessend wieder raufgetragen - eine schöne Arbeit !! - etwas meditatives, fast schon symbolisches, liegt darin... und zuhause warten kleine Kinderfinger auf's naschen der goldenes Süsse...  

14. Mai 2009 - Dadant Stände in Hundwil und Mazenau - zweiter Honigraum gegeben. Im Bienenhaus Burgstock sind zum Teil die zweiten Honigräume gegeben - nicht komplett, aber der Eintrag lässt eine gute Ernte erhoffen. - Ende Monat wird geerntet - Honig und Bienen (Ablegerbildung) mein "Jungvolkstand" unter dem Balkon... - langsam wächst die Imkerei...

Neuer Bienen-Standort: - eigentlich gehört dies nicht hierhin und dies handhabe ich auch Bienen- und Honigtechnisch getrennt. - Ich habe einen neuen Standort iniziiert und zwei liebe Freunde gefunden, die mir mit viel Eifer helfen: Giselle und Bruno (lebt in Aranno). Im Malcantone (Tessin) entsteht mein südlicher Aussenposten.

Zum Ticino: Klar ist für mich die Bedingung: keine Bienenvermischung, getrenntes Schleudern etc. zumal ich dort mit Magazinen im Dadant-Format und der dort heimischen carnica-lingustica-Mischung beginne. Bruno hat Anfangs Mai zwei Schwärme eingeschlagen und weitere folgen (aus seinem eigenen Stand) ich werde weitere 2 Völker im Juni einquartieren, mit carnica Zuchtköniginnen - Standort unserer Magazine in eineme Kastanienwald, mit grossem Lindenbestand und einigen (zur Zeit blühenden) Akazien - angrenzend an Terrassen mit Steinobst und Ziegenweide - die Entwicklung der Völker ist unglaublich, zumindest gibt es sowas bei uns nicht, bereits sind Bruno's CH-Kästen Aufsätze voll (2x 14 Waben) und dies wiederholt sich laut seinen erfassten Werten der letzten Jahre im Monat Juni und Juli - Haupttrachten im Mai die Akazie, im Juni die Kastanie und Juli/August alle Spätblüher, Efeu etc. - Ich bin gespannt. Zur Bewirtschaftung: Dadant-Blatt Magazine, Behandlung mit 2x AS im Herbst und Oxal verdampfen, wenn irgendwie möglich (Brutfrei), in einer Kälteperiode im Winter. - Fotos ab Juni... auf einer meiner Seiten, ich überlege noch wie und wo...

seit dem 25. April ist aufgesetzt !! - und nun endlich stellt sich auch das entsprechende Wetter ein, die erste Massentracht, der Löwenzahn, steht in voller Blüte. Die Völker sind in Form und schon bald beginnt die Zucht - Freude herscht !

28. März 11.00 Uhr Burgstock 13°C Frühlingserwachen... Jungbienen beim einfliegen und Sammlerinnen beim Polleneintrag...

14. März 10-12°C, sonnig, Fluglochbeobachtungen - erste grössere Wärmeperiode findet ihren ersten Höhepunkt, herrlicher Flugtag für meine Bienen und bereits werden die ersten Pollenhöschen eingetragen - wohl jedes Imkerherz erfüllt dies mit grosser Freude. - Fazit des langen Winters: leider ein kleines Jungvolk abgegangen. Fehlerdiagnose: Ich habe einen kleinen Ableger (auf einer 5-Waben Apibox) zu spät eingeweiselt und hatte so zu wenig Winterbienen. -Ansonsten fliegen alle Völker normal und tragen auch Pollen ein (scheinen weiselrichtig). Zur Frühlingskontrolle der Völker werd ich noch auf höhere Temperaturen, die Weidenblüte und ein stabiles Flugwetter warten. - Bei befreundeten Imker in der Region tönt es ähnlich - welch Freude, wir haben trotz langem Winter nur sehr geringe Verluste - Bienensterben scheint im Appenzellerland (noch) kein Thema zu sein.  

4.-6. Februar: 6-10°C, Flugtage, wunderbares sonniges Flugwetter, die ersten Reinigungsflüge sind zu beobachten. - Die Varroakontrolle bestätigt mir, dass die Völker nur noch minim belastet sind. Meine Auszählungen ergaben 0-5 Varroa pro Woche pro Volk. Die Futterreserven sind schwieriger abzuschätzen, ich habe vor einer Woche den Einen etwas Vitalis aufgelegt und dies wurde auch schon angenommen, das alles möglichst ohne die Völker zu stören, nur das Flugbrett zu beobachten ist schon eine Freude. - Jetzt heisst es zudecken, die Völker gehen in die Brut und der Winter ist noch keineswegs vorbei... auf ein gutes Frühlingserwachen.

4. Januar 2009; Nachtrag: am 21. Dezember, 7°C - Burgstock und Mazenau: Oxalsäure-Behandlung der CH-Beuten und Dadant-Magazine, alle Völker mehr oder weniger ruhig. - Die Auswertung hat ein unterschiedliches Bild ergeben, einige Völker hatten in dem Zeitraum von 14 Tagen nach der Behandlung einen Varroa-totfall von bis zu 300. - andere dagegen weniger als 10 Varroamilben. Ich habe mir die Mühe genommen Sie nach der Rastermethode auszuzählen und pro Volk zu notieren. Mein Fazit: Die Sommerbehandlung hat nicht bei allen Völkern gleich gut angeschlagen, wobei die Dadant-Magazine (Behandlung mit Thymovar) durchwegs sehr gut abschnitten und die CH-Beuten (Ameisensäure resp. Api-guard) sehr heikel bezüglich Temperatur reagieren. - Die folgenden Tage/Wochen (natürlicher Totfall) werden mir zeigen, ob die Völker mit wenig Reaktion auf die Oxalsäure wirklich so sauber sind. - Auf jeden Fall: Eine Winterbehandlung ist meines Erachtens ein Muss ! Zu den Futterreserven muss ich sagen, dass sich der Wintersitz bei einigen bereits Richtung Mitte verschoben hat, aber ich denke die nächste Wärmeperiode wird mehr aufschluss geben, wenn Futter umgetragen wird.

14. Dezember - Mazenau Dadant-Magzine: kurze Kontrolle; alles lebt - kurzes brausen beim anklopfen. Die Unterlagen zeigen einen sehr geringen natürlichen Varroa-totfall (2-10 / Woche). Etwas mehr bei den CH-Kästen im Burgstock (bis 20 Varroa pro Woche). - Sobald es die Temperaturen zulassen (8-10° C) werden wir OS verdampfen. - somit bleibt mir vorerst noch all den Lesern meiner Homepage zu danken für Ihr Interesse - ich hoffe Sie auch im nächsten Jahr mit Bienen-News weiterhin versorgen zu können. auch im Namen von Roland, wünschen wir allen frohe Weihnachten, und ein beglückendes 2009!

23. November - erster Schnee! ca. 30 cm Neuschnee, Temp. -2°C Ruhe auf den Ständen, Fluglöcher werd ich bei den Magazinen regelmässig sachte freiwischen, die Gefahr der Vereisung ist zur Zeit gegeben. - Sieht alles gut aus und mein angestrengtes Horchen an den Magazinen hat mir nicht viel gesagt, ausser, dass wohl alles im normal Bereich ist. - Winterbehandlung : Thema Nummer 1 ! - Die nächste 12°C-Wärmeperiode wird genutzt um die Völker zu entmilben! - Ich rechne fest mit dem verlängerten Wochenende an Maria Empfängnis (8. Dezember). - Die Jungvölker Zuhause, das Bienenhaus Burgstock, die Magazine in der Mazenau und dann das Bienenhaus Oberegg - es gibt schon noch einiges zu Tun, für Roli und mich - Freude herscht! 

7. Oktober - Einwinterung - Die Bienenstände sind eingewintert. Dieses Jahr etwas später, die Futterreserven sind eingebracht die Behandlungen abgeschlossen, jetzt herscht erst einmal Ruhe auf den Ständen. Die letzte Kontrolle hat folgendes ergeben: ein weiselloses Volk, dass ich bei sonnigem Wetter am Nachmittag aufgelöst habe, ansonsten durchwegs mittelstarke Völker, der Kälte der letzten 2 Wochen wegen, brutlos oder mit wenig auslaufender Brut. - Ich werde auch dieses Jahr Nov./Dez. die OS-Behandlung wieder vornehmen je nach Witterung im brutfreien Zustand aber bei mind. 10°C mittels Verdampfer - ein tolles Gerät, einfach zu handhaben - Vorgehensweise: mit einem Brenner wird in einem geschlossenen Zylinder 1-2 Tabletten Oxalsäure verdampft und durchs Flugloch mit einem Fön eingeblasen. Der Luftstrom und die Länge des Einblasrohres garantieren eine gute Zirkulation der Stockluft - eine gute prov. Abdichtung des Flugloches und der Öffnung für die Unterlage mit Schaumstoffstreifen ist Bedingung. - Anschliessend Verdampfer neu "laden" und zum nächsten Volk. - Die Beute wird ca. 5 min. verschlossen gehalten, danach wird das Flugloch wieder frei gegeben. - So sind in kürzester Zeit eine Vielzahl von Völker behandelt, unabhängig von Grösse und Beutetyp und ohne störenden Eingriffe. - Ich überlege mir, dies als Dienstleistung gegen ein kleines Entgelt, meinen Imkerkollegen im näheren Umkreis anzubieten. (siehe Bild und Bericht 6./7. November 2007)

28. August - Die erste Behandlungsphase ist abgeschlossen, regelmässig wird eingefüttert - obwohl ich nach einer Kontrolle gesehen habe, dass ich eher etwas bremsen muss und nur in kleinen Gaben (1-2 Liter / Woche) weiterfüttere - Meine Jungvölker werde ich alle auf Thymol-Basis ( ätherisches Öl) mit Api-Guard oder Thymovar  behandeln. Dies scheint mir genauso effizient und um einiges bienenschonender, zumal die jungen Königinnen noch eine gewisse Ruhe und Homogenität in Ihrem Stock brauchen, ihre Pheromonproduktion ist auch noch rel. gering, Sie sind noch relativ klein in der Brut und ich lasse Ihnen eine sanfte Pflege zukommen. Die zweite Behandlung werde ich gleich anschliessen (Apiguard und AS im Bienenhaus Burgstock) und in den ersten Septemberwochen auf den Magazinen zuhause und in Unterschlatt durchführen. In Absprache mit Roli, um einer Rückinvasion beiderseitig vorzubeugen. - Daraufhin fertig füttern, einhergehend mit Kontrolle der Futter- und Platzreserven. 

Ein herzliches Dankeschön an all meine Leserschaft aus dem Seeland und aus den Deutschen Landen, allen voran Ekkehard Kümpel (dessen Telefonrechnung sich wahrscheinlich exponential entwickelt hat - der rege Kontakt und die sehr interessanten Gespräche sind eine wahrhaft tolle Bereicherung !!

1. August 2008 - vor einer Woche habe ich alle meine Völker abgeräumt und die erste Fütterung vorgenommen. Dies war kein berauschendes Honigjahr, was abzusehen war. Aufgrund der langen Kälteperioden, der stark schwankenden Temperaturen mit viel Bisenströmung konnten die Völker nicht soviel eintragen, dass es für den Imker viel zu ernten gab, zumindest den Eigenkonsum konnten die Völker knapp decken. - Hauptsache gesund, ist mein Fazit. - Nun stehen die 2 Varroabehandlungen an und nach dem Standbesuch von heute Morgen sind alle anwesenden Imker von Richard Wyss noch einmal auf dieses unumgängliche Thema sensibilisert worden. Ich werde wie letztes Jahr mit 60%-Ameisensäure mit dem FAM-Dispenser alle meine Wirtschaftsvölker behandeln (jedoch erst bei Temperturen unter 25° - d.h. ich werd noch ein-zwei Tage warten). Die Ableger und Kleinvölker werden mit ätherischem Öl auf Thymol-Basis beduftet, so dass es möglichst allen Varroa-Milben den Garaus macht. Dann die weitere Futtergabe, so dass alle bis Anfangs September fertig aufgefüttert sind, und dann die zweite Behandlung. - Ich wünsche allen ein gutes Gelingen, konstante Temperaturen und keine unnötigen Verluste.

27. Juni - seit einer Woche ist es jetzt sommerlich heiss, und es honigt ein wenig  aber bis dahin, ein verrücktes Jahr ! Wer keinen Frühlinghonig erntete der konnte die Völker ev. über die Schafskälte halten, aber wohl die meisten fütterten und konnten so Ihre Futterwaben verwerten. Die Völker: gross nicht in Schwarmlust, auch nicht nach dem langen kalten Frühling, aber die Brutwaben leer (!!) kaum Futter, mehr schlecht als recht Pollen (zumindest bis Anfang Juni) und viel Brut. - Aber kaum Futter, und das sah im ganzen Appenzellerland ähnlich aus, da hab ich nachgefragt. - erstaunlich. Aber jetzt geht etwas - wohl kaum mehr Schwärme, aber eingetragen wird und eine gewisse Normalisierung ist abzusehen - aber der längste Tag ist vorbei und schon bald wandelt sich das Volk und die Stimmung und die ganze Aufmerksamkeit gilt dem kommenden Winter... ein Jahr der Konsolidierung, hatte ich mir vorgenommen, - mein Fazit: Gott sei Dank sind alle Völker gesund und das scheint mir das Wichtigste, Jungvölker konnte ich aufbauen, was die Varroa betrifft wird der Herbst zeigen, die Unterlagen sehen im Moment noch sehr gut aus. - aber Appenzeller Bienenhonig -, der ist diese Jahr definitiv Mangelware.

Anfang Juni: es honigt nur mässig, d.h. die Völker sind gross und damit auch der Bedarf an Eigenproviant. Ich habe daher nur wenig Frühlingshonig geerntet, und hoffe auf einen schönen Frühsommer, der Weissklee kommt. - Die Völker kommen langsam aber sicher in Schwung und so hab ich Jungbienen für Kunstschwärme für die Jungvolkbildung meiner Königinnen. - Abgeschwärmt ist bei mir noch kein Volk, bin auch sehr froh darob, denke es hat mit Platz, genügend Baumöglichkeiten und der grosszügigen Drohnenaufzucht zu tun. 

13. Mai - Schwarmkontrolle, es honigt, 2. Honigraum bei den CH-Beuten ergänzt, zur Zeit wird noch viel Honigim Brutraum eingelagert aber das wird noch umgetragen. - Etwas weniger bei den Magazinen. Ich bin noch etwas am tüfteln, es wird zwar ordentlich eingetragen, aber der HR wird noch nicht von allen Völkern gleichermassen bestürmt. - Hab nun das Absperrgitter wieder entfernt... Was mich sehr positiv stimmt ist die Drohnenbrut, viel und schön ! Schwarmstimmung kommt so nicht auf - (anders als letztes Jahr). Mit dem Risiko, dass ich mich jetzt zu früh freue, tippe ich auf die Faktoren; Unterbelüftung des Deckels, was das Stockklima sicher positiv beeinflusst Platz für viel Drohnenbrut (DW hab ich auch bei den Magazinen schon früh gegeben). Trotzdem, die Dadant-Magazine, bei allen Vorteilen die Sie haben, da gibts noch Optimierungsbedarf. -

9. Mai Mittagszeit - Es glänzt in der hintersten Wabe... der zweite Honigraum wird aufgesetzt, d.h. das Volk hat viel Energie, eine Mittelwand zw. Brutnest und Drohnenbrut und ausgebaute Honigwaben im zweiten Honigraum - schon bald ist die Blütenpracht vorbei, ich seh schon unsere Landwirte die Sensen wetzen... 

3./4. Mai - sonnig warm - Honigräume aufsetzen... - herrlich, endlich kann aufgesetzt werden. Die meisten Völker sind gross genug, der Löwenzahn ("Sonnwendlig") taucht die Wiesen und Matten in ein leuchtendes gelb und die Obstbäume beginnen in weiss-rosa ihre Blüten zu entfalten - das Appenzellerland in voller Farbenpracht. Erster Honigraum bei den CH-Beuten und erster Honigraum bei den Dadant-Magazinen. - generell sind die Magazine etwas weiter in der Brut, wohl dank der milderen Lage in Unterschlatt. Aber der Unterschied zw. den Zuchtköniginnen (weiss oder älter) und den wenigen "Wilden" ist für mich augenscheinlich. Auch unsere letztjährige Zucht ist nicht ganz dort wo ich es mir gewünscht hätte, aber letztes Jahr waren sehr schwierige Zuchtverhältnisse und dies bestätigt mich bei meinen Bemühungen weiterhin zu züchten und das imkern macht so doppelt Freude. - schade, dass es (noch) nicht zum Broterwerb reicht - grins und mit frohem Imkergruss - andrea

19. April Bienenhaus Burgstock - Unsere Bieneninspektorin Ottilia Breitenmoser hat meinen Bienen eine tadellose Gesundheit attestiert, - Zufriedenheit allseits. 

12. April 2008 - 16°C Frühlingskontrolle: Dies Woche haben Roli und ich unsere Völker kontrolliert. Wunderbar! Alle sind gesund und schon kräftg in der Brut. Drohnen sind auch schon geschlüpft oder zumindest ist Drohnenbrut vorhanden. Ich habe schon Ende März bei meinen CH-Beuten den Drohnenbau, resp. eine ausgebaute 2/3 Mittelwand ans Brutnest angehängt - einerseits um den aufkommenden Bautrieb zu nutzen und andernseits um schon früh gesunde Drohnen im Volk zu wissen (Schwarm hemmend) und die Völker haben dies auch sehr gut aufgenommen und bereits gebaut, bestiftet und bebrütet. Alle Völker sind weiselrichtig und beim Futter haben wir ausgeglichen oder etwas Vitalis aufgelegt wo's nötig war (2 Jungvölker in Unterschlatt). Im allgemeinen hab ich festgestellt, dass die Futterreserven der CH-Beuten etwas grösser sind, gegenüber den Magazinen auf dem Freistand. Dies scheint auch logisch, jedoch haben wir gesehen, dass die starken Wirtschaftsvölker auch in den Magazinen problemlos über den Winter gekommen sind und nicht weniger Brut haben als die CH-Beuten im Bienenhaus. Wir waren beide überrascht wie stark Sie schon sind.  - teilweise wurde auch schon Futter eingetragen (Mazenau, Unterschlatt), an den Südhängen blühen schon die ersten Sonnwendlig. Putztrieb, Wabenstetigkeit und Brutnest (etwas löchrig, durch die Temperaturschwankungen)habe ich bewertet. - Nun gilt es die Kaltwetterperiode in Ruhe abzuwarten, dann kann der Bienen-frühling in seiner ganzen Pracht loslegen. Freude herrscht ! 

15. März 2008, Bienenhaus Burgstock - sonnig und Frühlingshaft warm bei 18°C um die Mittagszeit: Frühlingskontrolle und eine erste Völkerbeurteilung - wundervolle das rege Treiben bei allen. Pollen werden fleissig eingetagen (die Weiden stehen in voller Blüte), Wasser wird beim nahen Brunnen getankt und eine grosse Anzahl Jungbienen beim einfliegen. - Im Bienenhaus; Die Unterlagen werden ausgewertet und entfernt, ich kontrolliere die Futterreserven und bewerte Brutanlage Sauberkeit und Wabensitz. Freude herscht! Gesunde Völker zum Teil schon auf 4-5 Waben, Handflächengrosse Brutnester, durchwegs ruhiger und steter Wabensitz und alle toten Bienen wurden ausgeräumt und aus dem Stock entfernt. - Die Zucht und der relativ grosse Aufwand letztes Jahr haben sich gelohnt. Ich habe noch nicht erweitert, alle Völker haben zw. 8 und 10 BW und das kleinste Volk pflegt auf den mittleren 3 Waben offene und schlüpfende Brut. - alle habe ich mit Bienenkissen zugedeckt. Es bleibt noch etwas Zeit bis der Frühling ins Land zieht... um Zuhause die Waben, Beuten und die neue Zucht vorzubereiten.

9. Februar 2008, Bienenhaus Burgstock - sonnige, 8° warme Mittagsstunde (an der Bienenhausfassade bis zu 20° warm) verhältnismässig viel Flug (Pollen und Wasser). Die Varroakontrollen alle 14 Tage zeigen gesunde Völker. - 0 bis max.10 Varroa fallen in einem Zeitraum von 14 Tagen. - gute Voraussetzungen. - Der Futtervorrat scheint noch bei allen Völkern ausreichend, ich störe die Völker möglichst nicht, in dieser Zeit. Einzige Arbeiten, reinigen der Flugbrettli mit warmem Sodawasser.  - Die ersten Weidenkätzchen sind schon offen (meine grosse Weide neben dem Bienenhaus hat viel Sonne und die Kätzchen sind für diese Höhenlage sehr früh entwickelt)  und das Brutgeschäft hat bei den Völkern auch dieses Jahr wieder  früh eingesetzt. Hoffen wir auf kontinuierliche Temperaturen, keinen grossen späten Schnee und ein gesundes langsames Frühlingserwachen. 

5. Januar kurze Stipp-Visite in der Mazenau: 6°C trocken; In den Dadantmagazinen sind lediglich im Deckel isolierende Bienenkissen eingelegt, seitlich sind Sie Wind und Wetter ausgesetzt - dies beansprucht vor allem die kleineren Völker enorm und ich freu mich ob diesem (hoffentlich) längeren Wärmeeinbruch. Wenn Sie schon in die Brut gehen, dann bitte auch bei anhaltenden Plus-Temperaturen. - Relativ viel Totfall, im Vergleich zu den CH-Bienenkästen im geschützten Bienenhaus - aber alles Wohlauf. Varroa - null.

Meine kleine Grosse im Vor-vor-Kurs zur Bienenhalterin - das Interesse gilt vor allem dem Honig aber auch an den Bienchen hat meine furchtlose Prinzessin Freude - das freut Papa's Imkerherz. 

Berchtoldstag - 2. Januar 2008; 15.00 Uhr -7°Grad am Bienenhaus: Standkontrolle - Front: auf den Flugbrettchen lassen sich bereits erste Spuren von Reinigungsflügen erkennen, ein paar tote Winterbienen werden noch vorsichtig im Fluglochbereich entfernt - Unterlagen: Meine OS-Winterbehandlung war erfolgreich, soviel kann ich heute sagen - ich bin sehr zufrieden, im Zeitraum der letzten 12 Tage sind pro Volk im Gemüll lediglich 0-3 Varroamilben zu finden gewesen (bis 3 bei den Wirtschaftsvölker, 0-1 bei den Jungvölker).

6.-7. November: Zum verdampfen der OS: Eine Beute nach der andern wird mit diesem sehr praktischen Verdamper (mit Föhn!) bedient - vorab wird die ganze Beute mit Schaumstoff abgedichtet und ca. 5 Minuten später werden die brausenden Bienen, wieder in die Freiheit entlassen - nur wenig Flug und diejenigen die bepudert an die frische Luft kommen sind friedlich. - Eine sehr gute Methode, wie es mir scheint, rationell und wie meine Kontrollgänge bis Ende November gezeigt haben, auch eine effektive! Die Völker waren Dank der kalten zweiten Oktoberhälfte praktisch alle Brutfrei. Leider hatte ich 3 Völker mit rel. hohem natürlichem Totfall an Varroa (ca. 7-10 Varroa pro Woche) - und bei diesen hat sich gezeigt, dass noch hunderte (!) die Winterbienen belasteten. Bei allen andern Völkern haben sich nur noch vereinzelte Varroa auf der Unterlage finden lassen! - Ich bin sehr erleichtert schon früh die Winterbehandlung durchgeführt zu haben. -

7. Nov. 13.00 Uhr, 8°C, Bienenstand Mazenau - Winterbehandlung mit Oxalsäre verdampfen. Wie schon Tags zuvor bei Sonnenschein und guten 12°C an der Fassade bei den CH-Beuten im Bienenhaus Burgstock - führen wir auch hier effektiv und effizient die Winterbehandlung durch. - Roland bei seinen Beobachtung, unseren geflügelten Freundinnen. Eine recht grosse Anzahl Drohnen scheint in den Völkern zu überwintern. Irgendwie keine grosse Überraschung für mich und es scheint mir auch durchaus natürlich, bei den Witterungsumständen und der Haltungsweise.

Ich werde nächstes Jahr noch etwas detaillierter über Trachtpflanzen im näheren Umkreis berichten 

Wirtschaftsvolk mit Altwabe - diese wird vor dem Frühling ausgesondert und eingeschmolzen. Bei der Wabeenumstellung zur Zeit der Honigernte hab ich alle älteren Waben aus dem späteren Wintersitz entfernt und ganz nach hinten gesetzt.

Kleinvolk auf 8 Waben bei der Einwinterung Ende September. - Das ganze Wabenmaterial datiert aus dem 2007. - Ich hab mir vorgenommen möglichst alle Waben im 2 max. 3-Jahresrythmus zu erneuern. Die Unterlagen bleiben den ganzen Winter im Volk. Mit dem zudecken warte ich bis nach der Oxalsäurebehandlung.

Arbeiten für den Winter: Flugbrettli neu streichen!

die 2. Behandlung haben wir Mitte September abgeschlossen, und die letzte Futtergabe ist auch eingetragen - von nun an wird bis Februar/März nur noch mit den Augen und Ohren geimkert - Gesunde Völker, Arbeiterinnen beim Polleneintrag, da frohlockt das Herz.

Unser gemeinsamer Bienenstand in der Mazenau - das zweite Jahr an dieser Lage, hat uns viele Erkenntnisse gebracht. - Die Beschattung der Magazine ist das Eine, das konsequente einengen der Völker das Andere. Ich werde, die brutlosen Völker (ev. zu Jahresende hin) noch mit Oxalsäure bedampfen.  

Unsere Dadant-Magazine. - Davor das Biotop zur rechten Landwirtschaft, zur linken die Sitter und im Hintergrund die typ. Appenzeller Nagelfluh-Magerwiesen-Felsrippen mit dichter Buschhecke. Optimale Nektar- und Pollentracht von der Weide (März) bis zum Blutweiderich (September).

...und - ich werd nächstes Jahr meinen ersten Schwarm auf Naturbau einschlagen - im Schweizerkasten mit Fenster - das heisst für alle Leser meiner Homepage - aktuelle Fotos aus dem Innern einer Bienenbeute - hautnah dabei !!

2. September 2007 - Nachmittags, Bienenhaus Burgstock, teils sonnig und warm: nach der ersten Varroa-Behandlung und einer sanften Fütterung, hab ich in der letzten Woche meine Völker auf Gesundheit der Brut, Weiselrichtigkeit und Futtervorrat eingesehen. Ich bin sehr zufrieden, alles ist gesund und scheint im Entspurt der Vorbereitungen, für das Winterhalbjahr und die Bienen-ruhephase. Die neuen Königinnen (aus eigener Zucht: Valcup und S11, zum Teil F2) haben sich sehr gut eingeführt, gesunde Brut, ein schönes geschlossenes Brutnest mit ordentlichem Pollengürtel, alles ausschliesslich - dank der Wabenumstellung seit der Honigernte - auf jungem Wabenmaterial (max. Alter Frühling 06). Etwas Futter wird noch nötig sein, 3 - 5 Liter, werde ich bei den CH-Kästen noch aufsetzen, aber erst nach der 2. Ameisensäure-Behandlung - diese beginnt heute. Dauer 7-10 Tage, je nach Temperaturen. Die Dadant-Magazine haben Roland und ich zeitgleich zu behandeln begonnen (Dauer min. 16 Tage). Dort setze ich Thymol ein, generell werd ich die Magazin-Bienen noch etwas mehr füttern müssen, einfach in kleineren Gaben, das drückt das Brutnest etwas besser nach unten. Dies scheint mir beim Dadant-Format sehr wichtig! Die Wintertraube hat nicht soviel "Futter-Weg" bis zum oberen Wabenschenkel - ich werde Ihnen noch 2 mal 2-4 Liter Apiinvert geben. Je nach Bedarf (Notizen!) -

generell möcht ich hier allen Imkern ans Herz legen: beobachtet und macht euch Notizen, auch wenn's Euch manchmal unwichtig erscheint, es lässt euch die Zusammenhänge erkennen und ihr seid viel näher am Puls des Volkes, und dies bringt grosse Freude mit sich - das Leben des "Bien" noch besser verstehen zu lernen !! - ich werde dies keinesfalls missen, und dieses Jahr 2007 hat mich gelernt, je früher ich Zusammenhänge oder Missstände erkenne, desto kleiner ist der Schaden und umso grösser eine bienengerechte Haltung und die Freude an ihrem gesunden  und fleissigen Wesen!!

6. August 17.00 Uhr  Bienenhaus Burgstock, sonnig und warm: Abschluss der ersten Varroa-Behandlung - und ich bin gespannt, wieviel Varroa gefallen sind - obwohl Richard Wyss einmal so treffend meinte, es sei nicht entscheidend wieviele Milben fallen, sondern wieviele oben bleiben...! Mein Ergebnis: bei 4 von 7 Völker im CH-Kasten liegen nach der ersten Ameisensäurebehandlung zw. 200 und 350 Milben pro Volk auf der Unterlage. Bei den 3 Jungvölker sind es deutlich weniger, zwischen 50 und 80 Varroamilben. - Was mich sehr positiv stimmt, ist die relativ grosse Anzahl an jungen Milben (hellere Farbe!), was bedeutet, dass Sie das geschlechtsreife Alter noch nicht erreicht haben. - Brutkontrolle bei den Kleinen, alles i.O., meine neu eingeweiselte Valcup-Königin legt schön regelmässig, das Volk ist harmonisch und ruhig. Nun wird einen geringe Menge Futter (2-3 Liter) aufgesetzt und die Fluglöcher bei den Jungvölker auf ca. 4-5cm verengt.  Die Einfütterung ist bei dem optimalen Spättracht-Wetter eine Feinarbeit, nur noch wenig und langsam, schliesslich liegt das Brutnest bereits in der unteren Hälfte der Brutwabe und Honig-Winterfutter ist schon viel vorhanden. Ich bin zufrieden.

In der Mazenau haben wir zeitgleich mit der ersten Behandlung begonnen - ich mit Thymovar und Roland mit Varobin einem ähnlichen Produkt, basierend auf ätherischen Ölen. - Hier wird mit der ersten Behandlung auch gleichzeitig ein wenig gefüttert und zwar alle, dass keine Räuberei entsteht.   

Meine Arbeiten: saubere Unterlagen in alle Völker, FAM-Dispenser Stufe 2, mit 130ml Säure getränkt über die Brutwaben, dazu lass ich den ersten Honigraum als Trommelraum für die Bienen offen. Bei den grossen Wirtschaftsvölker welche alle 13 Waben sehr stark besetzen, habe ich direkt auf die Brutwaben ein Deckbrett mit Gittereinlage und Fütterungsschlitz, so dass ich das Volk zw. Varroa-Behandlung und Fütterung nicht öffnen muss. Dies bleibt nun so die nächsten 7 Tage.

29. Juli 11.00 Uhr, Bienenehaus Burgstock, sonnig und warm: Honigwaben entfernen und Beginn mit der Ameisensäurebehandlung gegen die aufkommende Varroa - der Druck des Parasiten ist noch nicht sehr stark, aber wehret den Anfängen - und ich verzichte lieber auf ein paar Kilo Honig und schicke meine Völker mit gesunden und starken Winterbienen in die verdiente Ruhezeit.

26. Juli 12.30 Uhr, Bienenhaus Burgstock, sonnig 22°C: Abräumen der Honigräume - Schleudern - und die leeren Honigwaben zum "ausschlecken" für 2 Tage zurück in die Völker. Beim Abwischen der Honigwaben hab ich mit einer F2-Zuchtkönigin "Valcup" noch einen gut 2kg-Kunstschwarm gebildet, um ihn in einem Mini-Magazin (6+6 1/4Dadant-Waben) zu überwintern. So hab ich schon früh im Frühling eine gute Reserve-Königin, falls nicht alle meine lieben "Katrinli's" über den Winter kommen, oder früh im Frühling Ermüdungserscheinungen bekunden. Mal sehn wie sich das bewährt.

22. Juli 2007: Unsere Dadant-Magazine in der Mazenau. - Dieses Jahr haben wir hier hauptsächlich unsere Völker vermehrt. Und auch hier werden junge Zuchtköniginnen  der Zuchtreihe S11 und Valcup eingeweiselt. Honig wurde hier dieses Jahr noch nicht geerntet - dies ergibt hochwertiges Winterfutter und fördert eine gesunde Volksentwicklung. 

Blick über das Biotop mit Bienen-beuten, Richtung Haslen. Im Hintergrund Magerwiese, Sträucher und Waldrand, die typische Rippenlandschaft mit vielfältiger Flora entlang der Sitter. Das Bienen-Paradies.

Bienenhaus Burgstock: Freude herscht. Zum Einen hat dieses Jahr nur ein einziges Volk geschwärmt und zum Andern kann ich dank Werner Fässler und seinen Schwärmen und meinen Brutablegern das Bienenhäuschen stetig weiter bevölkern. - Imkerei und Bienenzucht scheint mir wohl auch deshalb als eine wundervolle Passion. Das kommen und gehen des Lebens, vom Einwintern über das Frühlingserwachen bis zur Ernte - das Umweiseln und die Jungvolkpflege, ein steter Kreislauf im Pulsschlag der Natur. 

14. Juni 17.30 Uhr - Bienenstand Burgstock

Mit Freude erwarte ich Ottilia Breitenmoser unsere Bieneninspektorin, auf meinem Bienenstand, um Ihr meine Völker zu zeigen und dessen Gesundheit zu prüfen. - Kein Zweifel, 2 Stunden später sind wir beide sehr zufrieden. Gesunde Brut, vitale Völker und ein sauberes Umfeld. Beste Voraussetzung für die Zukunft - und so nebenbei auch noch volle Honigräume. - es hunget, und wie !! 

Höchste Zeit für die Honigernte - seit meiner ersten Ernte an Pfingsten haben meine Wirtschaftsvölker gut gearbeitet - ein tolles Honigjahr kündigt sich an. - Trotz honigender Rottanne und allenfalls Melezitosehonig  freu ich mich sehr an diesem Anblick.

28. Mai - Pfingstmontag. 05.30 Uhr , Regen auf dem Burgstock 3°C - Ableger einloggiert. - Habe beschlossen wetterbedingt mit der 2. Zuchtreihe zu warten - meine Züchterfreunde und Werner Walker informiert - verschieben es auf Mittwoch den 30 Mai. 

26. Mai - Frühlings-Honigernte mit tollem Ertrag. Qualitativ wie auch quantitativ. - Trotz der Schwierigkeiten, haben wir uns wieder gut erholt und sind zufrieden - wir arbeiten Hand in Hand mit der Natur und da geht nicht immer alles so, wie sich der Mensch dies wünscht ! An dieser Stelle sei meinen liebsten gedankt: Hab Dank liebe Marlene für dein Verständnis - meine vielen Stunden im Bienenhaus haben mir viel gegeben - ein Dank auch meinen fleissigen Bienen, vitale Völker und goldgelber aromatischer Frühlingshonig mit Siegel - Freude herrscht!

24. Mai - Zusammenfassung: wir hatten einen durchzogenen Monat hinter uns, nicht alles ist so gelaufen wie wir uns dies wünschten, aber wir haben beide viel gelernt und ich freue mich an den vitalen Völker - am Pfingstsamstag werd ich endlich Zeit finden um den Frühlingshonig ernten zu können. 

1. Mai, Mittagspause, Sonnenschein, was sonst... in Unterschlatt

Ableger kontrolliert, alles i. O. - habe eine Weiselzellen auf der richtigen Wabe (mit jüngsten Eiern/Maden) stehen gelassen und die ältere Weiselzelle ausgebrochen - vorsichtiges Handling ist angesagt bei Weiselzellen in diesem Stadium - damit die zukünftige Jungkönigin nicht den Kontakt zum Futtersaft verliert... unsere Bauern sind im Fieber, es werden auch die letzten Wiesen gemäht - ein erschreckendes Bild - braune Hänge dort wo der Oberboden nur eine geringe Stärke aufweist und der darunterliegende Fels sich abzeichnet. Es sollte dringenst regnen. - nächste Arbeiten: SCHWARMKONTROLLE - heute Abend erste Kontrolle - bei Wetterumschlag, gehts bestimmt los - und daher hab ich im Sinn früh genug zu schröpfen resp. weitere Ableger zu bilden. - zudem sind für die Königinnenzucht Ableger (und Kunstschwärme) als Basis zum umweiseln gedacht - mal sehen wie sich das umsetzen lässt - ich freu mich!  

25. April, in der Mittagspause, Sonnenschein, 21°C, Bienenhaus Burgstock

Der Drohnenbau ist auf der unteren Honigwabe mit Leitstreiffen wunderschön ausgebaut. - Ich mache einen Brutableger von einem starken Volk mit weisser Königin, leider hab ich Sie noch nicht gezeichnet, was das ganze erheblich erschwert.... und ich fand Sie nicht - meine Damen wurden unruhig und so hab ich eine neu ausgebaute, frisch bestiftete Wabe und eine grossflächig verdeckelte Brutwabe mit Bienen genommen, eine schwere Futterwabe mit frischem Honig und Pollen dazu und mit 2 Mittelwänden aufgefüllt, da ich kein Einengeschied zur Hand hatte. - und ab damit nach Unterschlatt. - werde am 30. April nachschauen, was angeblasen wurde und ich weiss auf welcher Wabe ich eine Weiselzelle stehen lassen kann und auf welcher nicht...ich hab dazugelernt - und ich hab mir vorgenommen alle Königinnen zu zeichnen...es muss sein - sobald die Frühlingstracht vorbei ist.

21. April, um 13.00Uhr, Sonnenschein, 18°C, Bienenhaus Burgstock

vorab - im Laufe der Woche habe ich beide Bienenstände besucht und - ohne Eingriffe vorzunehmen - festgestellt, dass Brut und Bautrieb zunehmen, viele Jungbienen und wo irgendmöglich Drohnenbau (auch auf Honigwaben) angesetzt wird. Bei den Magazinen eher am unteren Rand der Brutwaben, da ich keinen Drohnenbau vorgesehen habe. - Ich belasse es vorerst bei den Magazinen mit vermischter Brut und bei den Schweizerkästen siehe unten... 

zum 21. April: Die Schweizerkästen sind was wunderbares, einfach das Türchen öffnen und da kann in aller Ruhe und ungestört beobachtet werden - drei grosse Völker sind bis auf dreizehn Waben erweitert (1 Mittelwand ans Brutnest gehängt). Der erste Honigraum mit  den ersten 7 Waben (vorwiegend Mittelwände) ist vollständig ausgebaut worden. - und zum Teil mit Drohnenbau - ich habe nun 2 leere 35mm-Honigrahmen mit Leitstreifen in den Brutraum als Drohnenbau gegeben...hinter die "Futterwabe". Da wird bereits soviel eingetragen, dass die 2 hintersten BW gefüllt und verdeckelt werden. Den ersten Honigraum hab ich ergänzt. Die etwas schwächeren Völker habe ich auf 8-9 Brutwaben belassen und die ersten 6 Honigwaben werden ausgebaut, hauptsache sie haben zu bauen, und wenn sie etwas später hochkommen - kein problem - auch bei diesen hat die Legetätigkeit merklich zugenommen - Roli hat bereits Lust auf Ablegerbildung, ich werd noch etwas zuwarten. - möchte den Schwung nicht bremsen und die Drohnen können noch etwas Zeit gebrauchen...

in Unterschlatt: Die Honigräume sind vollständig ausgebaut - viele Baubienen über dem Absperrgitter im Honigraum - hier wird den Damen nicht ins Handwerk gepfuscht - es riecht stark nach Honig und ich belass es dabei, kurz den Deckel zu heben, und das Flugloch zu beschauen... wundervoll, ein stetes regelmässiges Kommen und Gehen und etwas wärmere Bedingungen im "Tal der Königinnen" - ein idealer Ort für unsere Damen und je länger je mehr sind auch Drohnen zu beobachten! 

14. April 2007, um die Mittagszeit, Sonnenschein, 19°C, Bienenhaus Burgstock

- zurück aus den Ferien - ein wunderschönes Bild: das langsame Erweitern seit anfangs April hat sich ausbezahlt, die Völker haben die Mittelwände sehr gut angenommen und bei diesem warmen Wetter im 5-7 Tag  Rythmus, jeweils ausgebaut und bestiftet. - Den Drohnenbau hab ich auf guten Rat hin (noch) nicht gegeben, dafür hab ich heute aufgesetzt - zwischen 5 und 7 Honigwaben (vorwiegend Mittelwände) des ersten Honigraums sind, je nach Volksstärke, aufgesetzt. - und bereits am 17. April ist die Fensterwabe zu guten Teilen ausgebaut. - so kanns weitergehen, es riecht verführerisch nach Honig und die Trachtlage hat gutes Wetter, einziger Wermutstropfen - etwas Regen würde unserer Flora guttun.

Gleichentags in Unterschlatt:

Roland und ich haben die Völker angeschaut - und beschlossen aufzusetzen - bei den Dadant Magazinen ist dies etwas rudimentärer zu sehen, da gleich ein ganzer Honigraum 10 Dadant-Honigwaben aufgesetzt wird. - Unsere Magazin-Völker sind auch durchwegs etwas stärker als die Burgstock und Oberegger - bedingt, so vermuten wir, durch die Höhenlage und das ausgeglichene Mikroklima am Biotop, haben sie bereits sehr viel Brut und tragen viel Nektar und Pollen ein, dass bereits ein überbauen festgestellt werden musste - also höchste Zeit um Platz zu schaffen. - Bereits verdeckelte Drohnenbrut ist zu sehne - Auf Drohnenbau haben wir auch hier vorerst verzichtet - aber das kommt noch. Ich werd mit der Drohnenwabe/Drohnenschnitt noch etwas zuwarten. Das heisst bis die Völker noch etwas an Stärke zugelegt haben und eine stabile Hochwetterlage einkehrt, Anfangs-Mitte Mai.    

11. März, 12.30Uhr, Sonnenschein, 15°C, Bienenhaus auf dem Burgstock

Schweizerkasten: Die Völker haben sich prächtig entwickelt. Viel Flug und es werden dunkelgelbe bis weissfarbene Pollenhöschen eingetragen. Die Krokuse welche ich rund ums Bienenhaus gepflanzt habe stehen in voller Blüte, die grosse Weide am Bienenhaus wird auch bald blühen. Futtervorrat: 2 Brutwaben zu 2/3 voll, schliessen bei allen Völkern ans Brutnest an. Beruhigend zu wissen, die Völker entwickeln sich sehr rasch und haben merklich an Stärke gewonnen. Der Boden ist bei allen frei von toten Bienen, nur wenig Gemüll, vereinzelt 2-3 Varroa (sie scheinen recht ordentlich zu sein!) dafür haben einzelne Kästen recht viel Kondenswasser an der Kastentür und an der Decke... ich habe alles getrocknet oder ausgewechselt, Türchen einen Spalt offen gelassen. Völker sind zugedeckt. Freude herrscht.

Eine Stunde später bei den Dadant-Magazinen in Unterschlatt:

Bedingt durch die Lage, markant wärmer (mein subjektives Empfinden). Eine kurze Brutkontrolle zeigt, dass alles i.O. ist, Brut auf 3-5 Waben, Brutnest habe ich um eine Wabe geschoben (zentriert), beidseits des Brutnestes habe ich die Anschluss-Futterwabe belassen. Auch der  Futtergürtel über dem Brutnest ist recht ordentlich und so sollte ein allfälliger Kälteeinbruch das Volk nicht gefährden können - abgesehen vom Brutverlust. - aber denken wir positiv - ich freue mich an der Gesundheit und Weiselrichtigkeit meiner Völker - Varroa? - kein Thema. Ich habe die Unterlagen vor 10 Tagen gereinigt und seit dieser Zeit ist keine Einzige gefallen. Dies gilt für alle Völker. - Bin gespannt wie's bei Roland aussieht.... er/wir werden demnächst sehen, wie es bei ihm in Oberegg aussieht. - Frühling ahoi.

17. Februar, 13.30Uhr, Sonnenschein, 14-15°C an der Bienenhaus-Fassade, windgeschützt:

Reger Flug und viel Pollen wird eingetragen, mit Ausnahme eines Volkes, welches nur wenig Flug zeigt. erste Futterkontrolle beim Bienehaus Burgstock (Schweizerkasten) zeigt, dass durchwegs noch viel Futter in den hinteren Waben vorhanden ist. Die Volksstärke zeigt sich als schon recht stark, und bei den letztjährigen umgeweiselten Schwärmen mit Zuchtköniginnen aus der A-Belegstation Säntis und Potersalp, sind die Böden absolut frei von toten Bienen. Bestnote 4 zum Thema Putztrieb. - Weiselkontrolle beim Volk mit wenig Flug zeigt Bruttätigkeit, kleiner Bienenbestand, aber bereits gesunde Aggresivität. Bei allen andern Völker habe ich mich auf eine vorsichtige und kurze Futterkontrolle beschränkt. Leichte Kondensation am Brutfenster. Ich habe alle Völker auf 7-8 Waben eingeengt - und die Futterreserven bei 2 Völkern ausgeglichen. Etwas Futterteig für den Kleinen (Futterdeckbrettli bereits im Herbst über dem Brutnest platziert, ermöglicht ein Futterstrom genau über dem Brutnest), alle zugedeckt. -

Bei den Dadant-Magazinen: - Habe mich wohlweisslich gehütet eines dieser Völker zu öffnen. Einen kurzen Blick durchs Fütterungsloch hat gezeigt, dass sie noch im mittleren Bereich der Waben sitzen, Futter sollte also genug vorhanden sein. - Sie tragen sichtbar mehr Pollen ein als meine Burgstock-Völker (Vegetation in Bachnähe zeigt bereits viele Weiden die kurz vor der Blüte stehen). Die Unterlagen zeigen auch hier - die Varroa-Behandlungen mit Ameisensäure (durchwegs 2 Langzeitbehandlungen und 1x Oxalsäure verdampft im November) haben sichtlich gute Erfolge erzielt. - 0 bis 5 Milben auf den Unterlagen seit der Einwinterung. - Bei einem kleinen Schwarm vom letzten Jahr mit weniger Flug, hab ich noch etwas Futterteig aufgelegt. - Der Frühling könnte kommen....

Dadant Magazine in Unterschlatt. Erste zaghaft Blüten sind an der sonnenbeschienen Südseite zu sehen. Das Biotop ist eisfrei.

Frühlingserwachen

Unser Bienenstand in einer sonnigen Mulde - inmitten einer ehe- maligen, langsam renaturierenden Kies-grube. - ein wunder-schöner Standort. Hier führen wir unsere Völker in Magazinen im Dadant Format.


 
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