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Freude herscht... Ich bin nun Betriebsprüfer des VDRB für den Kanton Appenzell Innerrhoden.
Ein herzliches Dankeschön unserer Kursleitung; Matthias Götti, Alfred Höhener, Isabelle Bandi und Massimo Godenzi für diese vielschichtige und intensive Ausbildung - es war sehr spannend und eine wertvolle Kaderschmiede. Bereicherung an Wissen und interessanten Begegnungen rund um die Bienen und deren Halter und Züchter.

Standbesuche 2017: diese Jahr durch die Werkstätte Dreischiibe  aus Herisau https://www.dreischiibe.ch/angebot/schreinerei/  (bei Ihnen kann jederman wunderbare Beuten im CH Format und Zanderformat erwerben !) und den Verein Säntisblick auch aus Herisau - herzlichen Dank für Euer Interesse, es war mir eine Freude.

Ende Mai 2017 - die ersten warmen sonnigen Tage bringen die ersten Insekten zum schlüpfen auf unserem Wildbienenstand.

eine sogenannte Kugelbeute - soll dem natürlichen Verhalten der Biene angepasst sein. Oben kann eine normale Honigzarge aufgesetzt werden. Mal was Neues... aber - aus meiner Sicht - nichts sinnvolles oder explizit naturnahes. ein Denkfehler; Das Bienenvolk und damit die Bienentraube ist im Laufe des Jahres unterschiedlich gross, das Platzangebot ist hier begrenzt... ein zweiter Denkfehler; mit den runden Wabenformen soll die Bienentraube "nachgeahmt werden - in der Natur bauen Bienen nie rund, immer im Halbrund an meist mehr oder weniger geraden Decken, Höhlen, Baumstämmen etc. oder eben unseren gebräuchlichen Wabenrahmen. - aber die Biene ist tolerant und flexibel und kann auch hier überleben.

Dies bekam ich beim Besuch bei Regula und Hansjörg zu sehen - Flugloch reglierbar, wahlweise mit 1-3 Lochöffnung.
Die Bienen fühlen sich wohl - aber ich bin sehr skeptisch...- wohl eher etwas für Tüftler - immerhin schaut's speziell aus.
Aus einem Holzblock gefräst, mit einem ca. 15cm grossen Loch oben, für die kommerziellen Honigzargen / AS Behandlung und einem ca. 10cm grossen Loch unten für das Gemüll...

Meine zwei kleinen Helfer mit viel Freude und hoch konzentriert beim einlöten der Mittelwände...

Weiterbildung bei Köbi Künzle : zu den Themen Schwarmlenkung, Sammelbrutableger, Jungvolkbildung, im Sommer Varroadiagnose und Behandlungskonzept. In Theorie und Praxis werden diese Themen erarbeitet.

Sammelbrutableger erstellen...

...9 Tage später Edelzellen verschulen. Kursleiter: Köbi Künzle.


Hummel auf Herbstaster...

6. September, 22°C. Es ist Herbst, die Bienen sind gut eingefüttert und beim herrichten des Winternestes. Ein Rasenmäher wird jetzt nur noch als geringe Störung empfunden...

In diesem Aufzug mit dem Mäher unter dem Flugloch, da hätte ich im Frühjahr wenig zu lachen...!

eine Zauneidechse als kleiner Standbesucher...

unser Wildbienenstand Zuhause...
mit Besucherin


und Bewohnerinnen. Freude herrscht !


..hergestellt in der Behindertenwerkstatt Steig... hochwertig verarbeitet, einfach und funktional und vom Preis her, mit allem Drum und Dran absolut konkurrenzfähig - Freude herscht !!

Die Dadant-welt wird nicht neu erfunden - aber eigene Ideen im Detail umsetzen macht Freude. - mal sehen wie Sie sich bewährt...

Die 3schicht-Platten sind rundum wasserfest verleimt und mit Schubdübel gesichert. Aussen mit einer Lasur 2fach gestrichen, eventuell verseh ich Sie noch mit Fluglochkeil oder -schieber und Wabenrechen in Brut- und Honigzargen.


Mein Freund Markus und seine Imker-"Entwicklungshilfe" in der Dezember-Ausgabe der Bienenzeitung 2013 - welch Freude !!

ein bescheidener Mann, der mit seiner ihm eigenen Art, die Beobachtungen mit den vorhandenen Ressourcen umsetzt und die Bienenhaltung zu verbessern sucht. - rund um die Biene, Trachtpflanzen, Parasiten, Behandlung, Vermehrung, Wabenbau etc. waren uns immer interessante Gespräche beschieden. -  Er leistet als Imker "Entwicklungshilfe" in Indien und propagiert dort die Bienenhaltung in einer naturnahen einfachen Form - Ich freue mich, dass seine Arbeit dort mit der apis cerana, auch hier bei uns eine Würdigung erfährt, mit diesem detaillierten schönen Beitrag in der Bienen Zeitung.

Besuch bei Markus und seinen Bienen im Malcantone.

gefällte Kastanie mit interessantem Inhalt...

alte Waben, neu besiedelt.

Mirjam und Michael mit ihren 2 Bienenvölker. Einem Frühjahrs-Schwarm aus der Mazenau und einem Kunstschwarm gleichenorts. Auch für mich eine reine Freude, "meine" Bienen an ihrem neuen Zuhause mit soviel Enthusiasmus betreut zu sehen ! 

Anfangs Juni : Michael mit Kunstschwarm. "Melange" - entstanden bei der Frühlingshonig-Ernte mit Bienen aus der Mazenau und einer Wirtschaftskönigin. ca. 2.5 kg Bienen - der Grundstein für neue begeisterte Imkerherzen ist gelegt... Freude herscht !!


 
Pfingsten 2012 Standbesuch im Malcantone im Tessin; Interessante Gespräche rund ums Thema Biene bei Bruno und ...

bei Markus. Die Lage mitten in den Kastanienwälder des Malcantone ist für "Nordland-imker" eine andere Bienen-Welt. Ein ausgiebiges Angebot aus der Natur, aber es erfordert umso mehr gutes Fachwissen und solides Imkerhandwerk. Markus ist im Winterhalbjahr in Südindien als Imkermeister unterwegs.

Bienenstand 2010 im Malcantone TI; Teamarbeit mit Jeannot, Giselle und Bruno...

Die erste Behandlung zur Varroa-dezimierung mit Ameisensäure: FAM-Dispenser, 130ml, Stufe 3 für 7 Tage. Temp. im Wald ca. 25°C. Abstand Dispenser zum Brutrahmen 4cm. Die erste Honigzarge dient als Puffer und Stauraum.

Die Honigwaben werden zum Transport in den Schleuderraum, bienenfrei gewischt. Stichproben mit dem Refraktometer ergeben zw. 16.5-17.8% Wassergehalt - Qualitätshonig!

Zur Ernte im Malcantone: es werden die Honigzargen abgehoben und anschliessend nach Futterkontrolle auf dem Brutraum in einer leeren Honigzarge die AS-Behandlung eingeleitet.

da ich dieses Jahr definitiv keine Königinnen züchte, folgen hier ein paar Impressionen unserer Bienen im Tessin -

Zucht 2010 : Aufgrund der Sauerbrut-Sperrzonen in weiten Teilen von Appenzell Innerrhoden, scheint eine Zucht in diesem Sommer kaum sinnvoll ...

Interessierten maile ich gerne einen Zuchtplan - im pdf Format.

1. August 2009 - Die Saison ist definitiv zu Ende. Das Fazit ernüchternd, im Frühling hatten wir Glück und ein optimales Schönwetter-Fenster für den Hochzeitsflug und dies bescherte uns auch die einzigen verwertbaren Königinnen - der Sommer war aus züchterischer Sicht, landauf landab ein trauriges Lied. - So ist die Natur, das eine Jahr beschenkt Sie us reich und das Andere beschert Sie uns etwas weniger "Imkerwetter" - ich freue mich auf nächstes Jahr und hab in diesem wieder dazulernen dürfen - mein positiver Aspekt.

27. Juni - ein Fazit der diesjährigen Zuchtreihen aus meiner und der Sicht befreundeter Züchter - es war ein sehr schwieriges Zuchtjahr. - Zum Glück hat sich meine erste Serie sehr gut entwickelt - ich hab genau den Zeitraum der Schönwetterphase  für den Hochzeitsflug erwischt. Warum hab ich nicht sofort noch eine Serie eingeleitet, im nachhinein hab ich was gelernt. - aber wer konnte ahnen, dass der Wettergott in diesem Jahr, kein Imker ist.... Ich hatte grosses Glück; zur Begattungsflugzeit hatte ich eine Woche sehr warmes Wetter mit 6 Tagen bei 20-25°C und meine Damen haben ganze "Arbeit" geleistet. Sie sind bereits "im Dienst" - und ich möchte all jene, die dieses Jahr etwas Pech hatten, und denen, deren Hoffnung auf eine Königin ich leider entäuschen musste - sagen es gibt nichts schöneres als die Vorfreude auf das nächste Mal und dann mit einer wertvollen Erfahrung reicher. - es ist nicht alles kalkulierbar in der Natur, und das ist doch auch gut so. - mit dem Honig scheints dieses Jahr genauso, aber die Hoffnung auf einen ertragreichen Juli bleibt, Vorzeichen hin oder her...

25. Mai - Schlupf geglückt, wir sind beide zufrieden: sechs Zellen verschult, sechs Königinnen geschlüpft - und wer mit dem Herzen dabei ist, dem lacht das Wetterglück...Temp. von 20-25°C sind wohl optimale Bedingungen für Begattungsflüge. Eine zweite wohl etwas grössere Serie wird demnächst gestartet. 

Pfingstsamstag 10. Mai, 11.00 Uhr, Bienenhaus Burgstock: Das Pflegevolk hab ich entweiselt (Ableger mit der weiss gezeichneten Hoheit) und Roli bringt den Zuchtstoff. Nun gehts zügig vorwärts. - Zellen vorsichtig zuschneiden und kürzen, auf Holzstopfen aufwachsen und mit dem Hürdenrahmen in die vorbereitete Wabengasse mitten in auslaufende Brut. - Termine: 22. verschulen der Zellen in Begattungskästchen. 24-26. Schlupf der Pizessinnen - und dann schon bald der Hochzeitsflug. - Auf ein gutes Gelingen! und allen andern Züchtern wünsche ich gutes Wetter zur richtigen Zeit !

3. Mai 10.00Uhr, 17°C Bienenhaus Burgstock - und los gehts ! - Vorbereitung des Pflegevolkes: Wir haben uns entschlossen, dass wir im weisellosen Volk züchten wollen, was heisst, 9 Tage vor entweiseln und einsetzen des Zuchtstoffes wird die Königin abgesperrt. Im CH-Kasten sieht das so aus, dass ich ein Absperrgitter zw. Brut- und Honigräume lege und die Königin mit möglichst vielen Leerwaben in die Honigräume absperre und das Brutnest (offene und verdeckelte Brut) unten belasse. So haben wir nach neun Tagen unten nur verdeckelte Brut und können sicher sein, dass beim zusetzen des Zuchtstoffes keine wilden Zellen nachgezogen werden. An Pfingsten wird dann ein Königinnenableger erstellt (sämtliche BW im Honigraum werden abgefegt und auf andere Völker verteilt und im gleichen Arbeitsgang kann Zuchtstoff auf einem Hürdenrahmen ins Brutnest gegeben werden. - Wir werden aus dem Ei züchten, d.h. die gleichaltrigen Eier werden samt ihrer Wabenzelle vorsichtig auf einen Holzstopfen geswachst und auf das umlarven können wir verzichten. Damit ist eine optimale Pflege der Larve von der ersten Stunde an mit Gelee Royale garantiert. - Ein Versuch, ich bin sehr gespannt. - Einen zweite Serie werden wir möglicherweise mit unserer Zuchtgruppe GEIS traditionell mit Anbrüter etc. realisieren, mal sehen wie weit meine Bienenzüchterfreunde sind.    

Auch diese Jahr 2008 werden Roli und ich wieder eine Zucht einleiten - die Vorberietungsarbeiten haben bei mir schon begonnen: (wohl auch um mein "Bienenfieber" etwas in den Griff zu bekommen.) Das Pflegevolk ist bestimmt, die Frühlingskontrolle vom 15. März hat mir nun vollends bestätigt, dass Volk Nr. 02 das optimale ist. Zuchtstoff ist auch klar, Zuchtplan in sich ist gegeben, und somit ist nur noch die Wahl des Vorgehens ausstehend. Nach eingehender Diskussion wollen wir dieses Jahr "Die Zucht aus dem Ei" umsetzen. Einerseits ist damit eine garantierte Vollversorgung der Made mit Gelee royale von der ersten Minute an garantiert und zum zweiten glauben wir, dass im weisellosen Volk eine Aufzucht der Maden (das Umlarven wird einfacher, da "nass in nass" die Made umgebettet wird; Achtung! kein Seitewechsel), bis zum Verdeckeln der Weiselzellen am 5. Tag)  näher am natürlichen Zyklus und Geschehen ist. - ansonsten bleibt sich der Ablauf ab dem 3. Tag gleich wie bei andern Varianten. Der 16. Tag und somit Schlupf der Königin, findet bei mir im apidea-Zuchtkästchen statt. Der Schlupf in ein homogenes zusammengewachsenes Kleinvolk, dass eine Königin erwartet und sie von Minute an pflegt und umsorgt... ich freu mich.... - mehr Infos nach dem Kick-off im April.

14. August 2007; Erste Ergebnisse und Bewertungen: - Es gab wenige Königinnen, aber Ihre Qualität scheint bestens zu sein. - Die ersten Generationen sind geschlüpft, das heisst, die Völker sind jetzt "reinrassig", Ihr Erscheinungsbild und Ihr verhalten ist äusserst erfreulich. - Ich werde später noch mehr zu Körung und Mellifera-spezifischem schreiben, vorerst sei gesagt, die "Valcup"-Linie entwickelt sich sehr gut und dies erfreut mein Herz...

18. Juli - Fazit und Zuchtergebnisse - leichte Ernüchterung stellt sich ein - und mein ganz persönliches Fazit ist; züchten heisst Leben schaffen und ist eine sensible und hochspannende Entwicklung, welche nicht von heute auf morgen zu erlernen ist. Verschiedenste Faktoren spielen ihre Rolle und nicht alle können beeinflusst werden. - Jedoch, spür ich, dass dies neue Kapitel meines Hobby's eine Passion werden kann - Bienenhaltung ist eine Freude, Bienenzucht kann zu einer "Berufung" werden. 

Nun zum Fazit der Zuchtgruppe GEIS: Unsere 2. Zuchtreihe hat nicht ganz das gehalten was wir uns versprochen haben. - zum Einen sind unsere aufgeführten Königinnen teilweise nicht optimal begattet und zum Andern hatten wir ganz allgemein mehr Königinnen erwartet. - Aber nichts desto trotz, spornt es uns an, aus unseren Fehlern, die wir erkannt haben, zu lernen. Optimistisch stimmt mich, dass unsere Arbeit Früchte trug, die Menge steht nicht im Vordergrund. Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Zuchtserie im Frühling 2008. - Auch werde ich Buch führen und die Entwicklung der beiden Linien Säntis 11 und Valcup festhalten. Und ich glaube Bruno und Turi haben dasselbe vor und so werden wir wohl genug Stoff für angeregte Diskussionen haben. 

Dank unserer zweiten Zuchtserie sollten wir genug Königinnen haben, um in nächster Zeit noch Jungvölker zu bilden. - Ich werde dafür Kunstschwärme bilden. 3 Tage Kellerarrest mit Fütterung und dann einlogieren - eine wunderschöne "Arbeit". - Freude herrscht. - Ich werde über die Valcup-Linie genau Buch führen und Sie vergleichen mit den Linien S11 (S für Säntis) und S41. - Und damit beginnt der Prozess der eigenen Zuchtauswahl (Körung) über die nächsten Jahre, und der Erfahrungsaustausch mit meinen Züchterkollegen. Ziel wäre es eigenen guten Zuchtstoff über die nächsten Jahre aufzubauen - und weiter zu lernen. 


14. Juni 19.30 Uhr, Triebern, Weissbad. Bruno und ich beim zeichnen der ersten Königinnen. Abstammung: Muttervolk Valcup von Werner Walker Grabs, Drohnenvolk S 11, Belegstation Potersalp. - Fingerspitzengefühl ist gefragt. Wir hatten unsere Freude an unseren handzahmen Bienen! Und die Bewertung der Königinnen war eine wahre Freude - unsere Valcup-Damen werden sich nächstes Jahr beweisen müssen! (Zuchtgruppe GEIS: Groll-Eugster-Inauen-Streule)

12. Juni 17.30 Uhr - Belegstation Potersalp - wir führen unsere Königinnen auf.

9. Juni Bienenstand Mazenau, 7.00 Uhr ein sonniger Tag kündet sich an.

Roli und ich werden heute die apidea-Kästchen abzufüllen und zur Auffuhr vorzubereiten. Zu zweit geht alles wie aus einem Guss und speditiv, nach kurzer Absprache weiss jeder was zu tun ist und im nu sind, Bienen gesiebt, Roli zeichnet seine Königin und ich befülle die Begattungskästchen mit je 100 gr (meine Waage ist dabei unerlässlich) Bienen - natürlich Drohnenfrei und schonend, ohne Hektik. Mit etwas Rauch und Wasser sprühen ist alles nach kurzer Zeit erledigt und wir verlassen mit 12 apidea und summenden Bienen darin unseren Bienenstand - gleichentags, ein paar Stunden später, verschulen wir unsere Weiselzellen. - Kellerarrest für 3 Tage und regelmässig morgens und abends etwas Wasser sprühen.   

31. Mai 18.30 Uhr auswerten des Anbrüters , warm und trocken - Flugwetter

Zusammen mit Bruno werte ich den Anbrüter der letzten 24 Stunden aus: wir haben 50 Zellen mit Valcup-Zuchtstoff eingesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Meine Jungbienen haben eine tolle Arbeit geleistet. Zum Dank werden Sie gleichenabends mit einer Königin S11 von der A-Belegstation Säntis als neues Jungvolk in der Mazenau stationiert. - Hans Schläpfer "honigmen" und Belegstellen-Leiter Säntis hat mir eine seiner allerersten Königinnen gegeben, hab Dank Hans! - Nun zum Anbrüter: 35 angezogene Zellen mit Gelee Royale gefüllt, dass die Jungköniginnen schwimmen - wir sind beide hochzufrieden! - nun werden die Zuchtrahmen bestückt und Bruno verabschiedet sich und setzt seins und Stefan's Rahmen im Dadant-Magazin zu. - ich habe meine 2 Endpflegevölker gut gepflegt und beide mit je 8 Zellen bestückt, für Roli und mich - etwa als 4-hinterste Wabe direkt an offene Brut (Jungbienenstandort und Varroa-abfangwabe). Am Sonntag den 10. Juni wird verschult. Als Weiselzelle schlüpfen die jungen Königinnen dann direkt in die Samstags vorbereiteteten Apidea-Begattungsvölkchen. - Soweit unser Plan. - Wir sind gespannt, die Zeichen stehen gut und das Wetter hat wundervoll mitgespielt, hab Dank!!   

Das weiselrichtige Endpflegevolk. Hier werden die angezogenen Weiselzellen (hinter Absperrgitter) bis zur Verdeckelung end-gepflegt und weiter mit Gelee Royale versorgt.

Es wird Zeit unser Züchterteam mal vorzustellen: Es sind dies: Bruno Inauen, ein Mann der Tat mit handwerklichem Geschick - Stefan Streule, jederzeit zur Stelle, ein Mann mit Visionen (49er-Waben), Roland Eugster, Realist, zielgerichtet und konsequent, mein Imkerpartner - und ich, Andrea Groll, der Verfasser dieser Zeilen, Motor und Motivator, Roli meint "sehr leidenschaftlich" - ich denke manchmal etwas "sehr angefressen". - und alle mit viel Freude ! 

Wir haben uns entschlossen eine 2 Zuchtreihe einzuleiten...wieder mit Valcup-Zuchtstoff - wenn wir die Arbeit mit der Zucht nicht mit soviel Leidenschaft und Herzblut betreiben würden, müsst ich sagen, eine Riesenarbeit mit bescheidenem Ertrag - aber wir sind ja alle mehr oder weniger mit einem apis-Virus infisziert, das heisst wir haben einen "Bienenstich" - und trotz des misslichen Wetters, hab ich alles vorbereitet: - Mittwoch 30. Mai wird Stefan und Bruno den Zuchtstoff holen (Werner Walker, herzlichen Dank !) und Roli und ich werden auf meinem Bienenstand Burgstock, den Anbrüter mit Jungbienen (idealerweise 3-5 tägige) befüllen. Ich habe dort sehr starke Völker, welche (noch) nicht abgeschwärmt haben und welche auch als Endpflegevölker vorgesehen sind (sofern sie nicht Weiselnäpfchen anblasen, bei diesem Wetter...). - Wir haben aus der ersten Zuchtreihe schon einiges gelernt und wollen nun noch einiges optimieren, dazu gehört eine gute Organisation mit Zuchtplan und das A und O sind geeignete Bienen für den Anbrüter und geeignete Pflegevölker, gem. Köbi Künzle kann nur das Beste gut genug sein, also werd ich die 2 Besten Völker auswählen. - auf das Wetter haben wir keinen Einfluss, trotzdem hoffen wir auf milde Temperaturen ... - und last but not least - verständnisvolle Partnerinnen zu Hause, es ist Imker-Hochsaison... 


Ein gutes Auge ist gefragt. Die Bienenmade sollte nicht älter als 24 Stunden sein und beim umlarven in den Weiselbecher unversehrt bleiben. Anschliessend wird er im Anbrüter für 24 Stunden in der Obhut von Jungbienen mit Gelee Royale (Königinnen-Futtersaft) versorgt und die Zellenwände werden angezogen.

Zuchtstoff umlarven. Mit dem Umlarvlöffel wird die Jungmade aus der Wabe vorsichtig herausgehoben und in ein Weiselbecher umgebettet - Übung macht den Meister. 

Erste Aufgabe - das Umlarven der jüngsten Maden will gelernt sein. Eine ruhige Hand und ein Adler-Auge sind gefragt.

Die Kursabende waren hochinteressant und Köbi Künzle und Richard Wyss haben uns mit viel wissenswertem versorgt - und ein reger Austausch untereinander - nun haben wir die Anbrüter- und Endpflegevolk-Phase hinter uns und die Weiselzellen direkt in Apidea-Begattungskästchen verschult - am 25. Mai werden wir Sie aufführen.

Köbi Künzle unser Kursleiter und mittlerweile ein geschätzter und erfolgreicher Züchter und Profi-Imker: www.apimedi.ch


Für Zuchtstoff von allerbester Qualität haben wir gesorgt - ich hab Werner Walker angefragt und er hat uns bereitwillig mit einer starken Valcup-Zuchtlinie bedient - ein herzliches Dankeschön Werner - ein Züchter aus Leidenschaft, mit Herzblut und ohne wenn und aber...! 

Königinnen-Zuchtkurs unter der Leitung von Richard Wyss (mittlerweile Präsident des VDRB) auf unserem Lehr-Bienenstand von Migg Breitenmoser.

Der Zuchtkurs hat begonnen - es herschte gestern abend gespannte Ruhe unter den interessierten Bienenhalter. Richard Wyss eröffnete in seiner gewohnten Art - überzeugend und kompetent improvisierend - den ersten Kursabend. Erstes Thema die Varianten der Züchtung - mit dem Ziel des Abends: wie züchten wir? - und bereits haben wir uns zu viert zusammengeschlossen - Varianten abgewägt und uns entschieden: mit Anbrüter im weiselrichtigen Endpflegevolk. - und dies im Dadant-Magazin.

 
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